Prolog 2019: Was bisher geschah

Moin, Servus und Hallo,

bevor ich jetzt hier anfange möchte ich dir eines sagen: Der folgende Text handelt von Depressionen, Triggern, Ursache und Wirkung, Bildern und Text zum Thema SVV und Suizid. Solltest du damit zu tun haben oder anfällig zu diesem Thema sein, dann überlege dir zweimal ob du weiter liest. Auch habe ich die sensiblen Bilder hinter einem Spoiler. Dieser funktioniert nur leider auf Smartphones und der „Mobile Ansicht dieses Blogs nicht“

um ein bisschen besser zu verstehen, was 2019 passiert ist, sollten wir in den letzten Monaten im Jahr 2018 anfangen. Und ja, ich sag das relativ oft und häufig aber hey, ist ja auch so.
Aber was war denn Ende 2018?

Nuja, 2018 und 2017 waren ja meine beiden „Dispojahre“ wo ich vor jeder Schicht erst 2 Tage vorher Bescheid bekommen habe was und wann und ob ich überhaupt arbeite.

Problem an der Sache: Man kann sich halt null drauf einstellen, da ich und mein Organismus im Normalfall immer so drauf, dass ich mir die nächsten 7 Tage anschaue, und mein Kopf sich schonmal einigermaßen drauf einstellt von wegen „Hier hast du zwischen 23 und 9 Zeit zu schlafen, da zwischen 20 und 5 usw usw“
Dementsprechend war ich Mitte/Ende 2018 schon froh, wenn ich mal 3h durchgeschlafen habe. Schlafrhythmus und Tiefschlafphase waren quasi nicht mehr vorhanden und ich möchte an der Stelle nicht wissen, was ein normales Hirn macht, wenn es ein bis anderthalb Jahre keine wirkliche Tiefschlafphase mehr ankommt.

Was ein Hirn macht, dass eh schon leichte bis heftige Tendenzen zur Depression, Probleme mit dem Knüpfen und Halten von sozialen Kontakten, Vereinsamung, SVV und das Suizid durchaus als bedenkbare Option ansieht kann sich jeder denken oder?

Das dazu noch kommt, dass sich durch den mangelnden Tiefschlaf jede Menge an Druck und Gedanken aufstauen und halt nicht abgelegt und verarbeitet werden.

Gut, das hatte sich dann Mitte bis Ende 2018 dank Psychotherapie, Medikamenten und einfach Hilfe die man bekam etwas normalisiert aber naja, dann kam der Dezember

Also was ist im Dezember passiert?
Mal davon ab das der Dezember ansich immer ein recht schwerer Monat ist, allein weil einem klar wird das wieder ein Jahr fast rum ist und man nichts erreicht hat, kommt noch dazu, dass einem regelmäßig sowas wie glückliche Familien und Beziehungen und gesunde Freundschaften vorgehalten wird.

Zum Anderen hat ich Dezember – glaube – selbst 2 Personenunfälle und bin insgesamt in mindestens 6 „reingefahren“ was Verspätung und stress nach sich zog. Dazu noch der Gedanken „Was ein Glückspilz,  der hats hinter sich und ich muss mich hier weiter durch den Wahnsinn schleppen“

Außerdem schlug die Medikation nicht mehr richtig an, meine Psychotherapeutin hatte ein oder zwei Probleme mit der Praxis und konnte somit die Behandlung nicht weiter machen, ich erfuhr am Jahresende das meine Vorgesetzte die Stelle wechselt, was hieß, dass ich mich auf einen neuen Vorgesetzten einschießen musste. In einem Zustand in dem ich nichts als Leere empfand.

Außerdem hat sich der Kontakt zu den zwei Personen verlaufen, die damals die einzigen Personen waren, mit denen ich A) offen schreiben konnte und B) die irgendwie die Verbindung zu dieser Seite der Welt aufrecht hielten.

Außerdem pochte immer noch der depressionsbefeuerende Gedanke in meinem Hirn das ich für meine Arbeit nicht gut genug bin. Dass ich sowieso viel zu langsam bin. Außerdem lief Leben und Haushalt ja auch nicht grade super… Alles in allem kam halt ALLES zusammen und erstickte jeden Funken Hoffung, jede Freude, alles Licht in mir.

Auf gut deutsch: Heilig Abend meldete ich mich zu Nachtschicht ohne Überlebenswillen, ohne Antrieb, ohne für mich Greifbare soziale Kontake und vor allem: Ohne Bezug zu mir oder zu anderen.
Dafür mit jeder Menge suizidalen Träumen und Gedanken, Fluchtreflexen, Soziophobien, Panikattacken und „Ich bin es nicht Wert“ Einstellungen.

Dinge die mich an der Nachtschicht (Railjet B4 Leistung für MFL) findet ihr unten in der Galerie und umfassen einen Plüschbär der OEBB (Ich nenne ihn Salvador), ein paar Nüsschen vom IC Hotel und eine Kart des IC Hotels die von den Mitarbeitern unterschrieben war.

Wer den Bahnhof in Freilassing kennt, der weiß, dass Schienenoberkante ziemlich genau auf Bahnsteighöhe ist. An und für sich also der beste Bahnhof für mich. Das Einzige, was mich an der Schicht dann am Leben gehalten hat, war Salvador, Rückblickend ziemlich bescheuert. In dem Moment alles. Ganz ehrlich? So nah war ich – glaube ich – noch nie am letzten Schritt,

Wir erinnern uns an die Triggerwarnung am Anfang? Gut. Nochmal: am Ende des Absatzes stehen eine Handvoll Bilder in einem Spoiler. Dieser Spoiler gehtauf mobilenm Geräten wie Smartphones oder Tablet nicht und könnte Leute mit SVV, Depressionen oder Suizidgedanken triggern. Scrolle NUR weiter, wenn du dir sicher bist nicht getriggert zu werden!

Also, wir schrieben dann damals den 25.12.2018. Normalerweiße liebe ich diese letzte Woche im Jahr, weil gefühlt alles still steht. In der Zeit ist meiner Meinung nach alles und nichts möglich. Normalerweise gehts mir in der Woche überdurchschnittlich gut. Nicht so in dieser Woche. Ich fühlte nichts, wollte auch nichts fühlen. Ab und an gab es zwar kleine Lichtblicke, die wurden aber recht schnell wieder erstickt.
Da ich den Silvesterabend frei hatte und nur vormittags arbeiten musste, der Druck aber immer mehr wurde erinnerte ich mich an eine Entspannungstechnik die ich in der Schule ein paar mal zu oft anwand.
Allerdings war das für mich eine letzte persönlich gesetzte Grenze, ein letztes Fangseil zur Sanity das ich damit durchdrang. Allerdings hoffte ich auf Linderung dadurch. Und so vielleicht mal einen Tag die Suizidgedanken beiseite zu schieben.

Also verabschiedete ich mich am Ende bei den Kollegen, wünschte einen guten Rutsch und war mir derweil nicht mal sicher ob ich in 2019 ankam. Wäre mir tatsächlich nicht unrecht gewesen, wenn nicht.
Danach ging ich einkaufen, kaufte ne Flasche Vodka und ne Packung Rasierklingen, ging heim, Schaute Harry Potter und wartete auf die Nacht.
Gegen Abend bestellte ich mir bei Dominos ein paar Pizzabrötchen, knabberte die zum Film, schlabberte den Vodka dazu, holte die Rasierklingen dazu und dann durchtrennte die letzte Grenze, das letzte Sicherheitsseil. Und so war das dann das Letzte was ich 2018 und das erste was ich 2019 sah


TW: SVV, Blut

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Zeit für einen Jahresrückblick 2016

Normalerweise eröffne ich ja Jahresrückblicke sehr gerne mit den Worten „Was für ein Jahr“ nur leider macht mir 2016 das gar nicht so einfach. Nun ist das Jahr in 3 Tage rum aber eine wirkliche Idee ob ich 2016 nun gut oder schlecht finden soll weiß ich immer noch nicht….

Viele halten 2016 ja für ein schlechtes Jahr weil so viele bekannte Menschen gestorben sind. Aber auch das mach 2016 für mich nicht wirklich zu einem schlechten Jahr denn die wenigstens der Personen, die gestorben sind habe ich auf Anhieb zuordnen können und noch weniger Leute habe ich danach effektiv zuordnen können. Und leider Gottes war nicht ein Jugendheld dabei, was mich ja dazu verleitet hat, dass ich mich eine Zeit lang echt mies fühlte. Am Ende einer leicht melancholischen Selbstfindungsphase kam ich zu dem Schluss, dass das wohl für viele Leute Jugendhelden waren. Meine Jugend“helden“ sind eher Charaktere aus den frühen Digimon und Pokemon Animes sowie diverse Videospielcharaktere. Vorteil: Sie können nicht sterben – oder sind es eben schon. Nachteil: Fiktive Charaktere sind eben meistens komplett überzeichnet und heben somit eine unrealistische Erwartungshaltung.
Aber nuja, damit wäre dann wenigstens geklärt wo das herkommt und nebenbei noch, warum mich die Todesfälle halt echt nicht wirklich berühren 😀

 

Was gab es 2016 bei mir noch? Kleines Erfolgserlebnis wenn man es so nennen mag: Ich hatte statt mehrere (mindestens 5) „kleiner“ depressiver Schübe „nur“ 2 Große. Die waren dann allerdings auch begleitet mit Anfängen von SVV und suizidaler Phase. Und ich habe gemerkt das es als Zugbegleiter relativ einfach ist einen Freitod zu begehen. Außerdem habe ich mittlerweile die meisten sozialen Gepflogenheit drauf und hab für die meisten Fragen und Aktionen die passende Reaktion zur Hand. Klingt wie das Standardwissen eines jeden Menschen? Vielleicht ist es das. Für mich ist das allerdings ein relativ großer Erfolg ^.^

 

*Bilder durchsuch* Ich gebe mir für die Jahresrückblicke ja immer relativ viel Mühe, also kommt nun das Bilder sichten und Monat für Monat nochmal durchgehen.

Januar: Der erste Gedanke: Hell Yeah, es gab Schnee. Der zweite Gedanke war, das ich Januar wohl das erste Mal bei einer lieben Person in Bamberg war. Das legen wenigstens die Fotos von meinem Bein/Knie nahe. Blaue Flecken Olé.
Sonst gab es da aber anscheinend eher weniger.

 

Februar: War scheinbar auch echt unspektakulär. Außer ein paar schönen Sonnenaufgängen und der Tatsache, dass ich mal unseren neuen ICE 412 näher beschnuppern durfte. Mittlerweile fährt der ja schon im Regelbetrieb.

 

März: Im Märzen nichts Neues. Außer ein paar Fotos vom Rhein, Kondome in Snackautomaten und Spruchpostkarten gab es wohl im Märzen auch nichts.

April, Mai, Juni: Klar, gab es auch nicht sonderlich viel spannendes zu sagen.

Juli: Auch der Juli war recht langweilig. Außer dann am 26.07.16 . Quasi der Tag, an dem die Welt kurz auf München schaute und München komplett still stand….
Dabei war die Schicht bis dahin ganz okay. Die größte Problematik war ein Abgesperrter Wagen wegen Klima


Ich war auf meinem Feierabendzug, wir waren auf die Minute pünktlich aus Ingolstadt rausgefahren als mich ein Fahrgast mit der Frage ansprach ob wir München pünktlich erreichen werden. Dies bejahte ich nichtsahnend…. 2 Wagen und allgemein vorherrschende Verunsicherung später weihte mich ein Fahrgast dann netterweise auch mal ein warum die Leute so drauf waren wie sie drauf waren. Die Medien verbreiteten die Nachricht von mindestens einem Anschlag im Olympiaeinkaufszentrum sowie einer allgemeinen sehr undurchsichtigen Gefahrenlage in München. Nachdem man ja als Zugbegleiter als letztes was erfährt habe ich mich dann zu den anderen Kollegen ins Dienstabteil zur Lagebesprechung zurückgezogen. Die Zugchefin probierte über die Verkehrsleitung erstmal Informationen zur Lage zu bekommen. Aussage der Verkehrsleitung: Alles Fährt. Ein ehemaliger Kollege von Station&Service in München sprach von einer Bahnhofsräumung. Das hat sich zum Ende hin dann auch bewahrheitet und wir wurden mit den knapp 150 Fahrgästen in Petershausen(Obb) zurückgehalten. Also erstmal durch meine Wagen durch, die Leute informiert mit Worten, die ich eigentlich nicht dachte jemals aussprechen zu müssen „Wie Sie vielleicht über den Medien schon erfahren haben, ist München momentan wegen eines Terroranschlags von der Polizei abgeriegelt. Deswegen bleiben wir bis auf weiteres in Petershausen.“ Oder in Englisch „ There was a terror attack in munich. Because of the investigation oft he authority and for your own safety we are waiting here in Petershause until the Situation is clear“ Wenig später haben wir dann die Türen freigegeben, Wasser und kleine Snacks verteilt und mehr oder weniger am Bahnsteig gecampt.


Die 4 Polizisten die an Bord waren haben mich ein bisschen auf dem aktuellen Stand gehalten und gleichzeitig ein bisschen rum geschaut sollte sich jemand verdächtig verhalten.

Im Nachhinein hätte ich mich übrigens gewünscht, dass ich nicht gleich von Terror gesprochen hätte. Dieser schwarzeste Tag im Jahr 2016 war ja nur das Ergebnis eines missverstandenen und gemobbten Kindes das ein Amoklauf im McDonalds durchgezogen hat. Hier noch einmal an die Opfer: Rest in Peace.

Mit knapp 4-5h Verspätung und auf Umwegen kam ich dann auch – knapp an einem SEK Einsatz vorbei – fix und alle zuhause an.

Klick hier für ein Video aus jener Nacht

Allerdings hat man noch Tage später die Folgen davon gemerkt. Sei es die Angespanntheit der Leute oder aber auch die ganzen Trittbrettfahrer die plötzlich aufgetaucht sind….

August: Kommen wir zu einem schöneren Thema: GAMESCOM. Nach dem ganzen Tam Tam Ende Juli ging es Ende August zur Gamescom. Über die Gamescom als Messe hatte ich ja schon in einem gesonderten Eintrag berichtet. Das ich eigentlich schon enttäuscht war von der Messe, da es weniger Messe war (Smalltalk mit den Entwicklern oder Communitymanagern. Vorher schon Sachen ausprobieren etc.) und mehr bezahltes Leute treffen und Werbung gucken. Gut der erste Tag war super. 40 Min Final Fantasy XV testen, dort mit Verantwortlichen reden die Ahnung haben. Außerdem hatte ich mich auch in den Pressebereich geschlichen der auch super war.
Aber eigentlich war ich ja eh nur wegen Sabine auf der Gamescom und um ein bisschen vom Hype runter zu kommen und dem Gefühl was verpasst zu haben wenn man nicht kann. Und da wurde ich voll belohnt. Denn neben Sabine endlich mal wieder gesehen zu haben, habe ich auch ganz tolle neue Leute kennen gelernt (Vor allem natürlich Saskia, aber auch Nadine sei hier erwähnt).

Was auch ein netter Nebeneffekt war: Durch die Gamescom und das Legion Kaffee konnte ich auch meine WoW Vergangenheit aufarbeiten und ich habe durch die Unterbringung in Düsseldorf auch gleich meine Vorurteile gegen den Ruhrpott abarbeiten können. Denn auch wenn es Kölner nicht gerne lesen: Düsseldorf ist auch eine super schöne Stadt wo ich auch super nette Spontanbegegnungen hatte. Ein Hoch auf die rheinische Offenherzigkeit!

 

Aber das war es natürlich noch nicht. Denn da Saskia das Thema Fotografie und Spiegelreflex zur Sprache brachte (Das ich übrigens immer aufm Tisch hatte aber nie weiter verfolgt habe), war einer der ersten Sachen die ich in München wieder erledigte der Gang zum Saturn wo ich mir dann eine Systemkamera (Kompakte Spiegelreflex) kaufte.
Diesem Umstand und den gotterbärmlich hohen Temperaturen geschuldet erfüllte ich mir dann einen kleinen Traum: Einmal auf die Zugspitze hoch. Wie es mir da mit meiner Höhenangst erging könnt ihr auch im entsprechenden Blogpost nachlesen. Aber ich kann schon mal so viel verraten: Es hat sich allein wegen der Aussicht gelohnt. Wer mal die Zeit hat das zu machen, der sollte es auf jeden Fall mal machen!

Kommen wir zum September: Der war geprägt von Kameratests und München ein bisschen erkunden. Das Ergebnis: Der Nymphenburger Schlosspark ist echt schön! Ende September ist mir auch ein bisschen die Decke auf den Kopf gefallen. Zum Glück weiß man da als Eisenbahner schnell Rat und ist spontan um 4:15 Uhr nachts in den Zug gestiegen um dann pünktlich zum Frühstück in Frankfurt zu sein.
Angekommen in Frankfurt am Main – die Stadt mit der geilsten Skyline hier in Deutschland, leben wollen würde ich dort trotzdem nicht – machte ich mich erstmal auf um den Stadtkern und davor vielleicht ein paar schöne Züge zu fotografieren. Dies gelang mir leider nicht so gut wie erhofft, allerdings habe ich dann auf dem Tower der Hessischen Rundfunks und in der Stadt noch ein paar gute Fotos zu machen.

 

Danach ging es weiter nach Köln. Zum einen weil es ja nur ein 50 Minuten Umweg ist und zum anderen hatte ich im Internet endlich ein Spot gefunden, wo man HBF und Dom ordentlich fotografieren kann. Dies gelang mir auch super und das Ergebnis hängt hinter meiner Couch an der Wand. Super geiler Shot mit netten Erinnerungen.

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Nach einem kurzen Stoßgebet im Dom selbst ging es im Eilgalopp zurück nach Stuttgart Saskia besuchen und dann endlich nach München zurück wo ich am späten Abend dann auch ankam. War ein superschöner Tag und wird definitiv mit kleinen Änderungen wieder wiederholt!

Generell muss ich sagen: 2016 hat viele wunder wunder wunder schöne Augenblicke mit unglaublichen Naturschauspielen. Mag daran liegen das ich super viele Frühschichten hatte, aber die Sonnenaufgänge in unterschiedlichen Teilen von Deutschland. Mal mit Nebel, mal Klar, mal im Regen. Mal mit Bergen im Hintergrund, mal im Flachland, mal mit Alpenpanorama und mal an der Alster. Grüße nach Hamburg an der Stelle. *cheers* Ich komm dich 2017 öfter Besuchen, versprochen!

Aber zurück zur Jahreszusammenfassung: Oktober war wieder überraschend unspektakulär. Und doch einer der in sich sehr relaxten Monaten. Laut meinem Fotoordner ist hier vor allem der Besuch von Babsi in Bamberg nennenswert. Super schöne Stadt, super angenehme Gesellschaft. Gerne wieder J Ich mein hey, hat ja doch 9 Monate gedauert. Diesmal dauert das Wiedersehen zum Glück nur 3 Monate. Freu mich schon auf Ende Januar. Wie die Fahrt von Frankfurt nach Nürnberg gezeigt hat bist du ja einer von den wenigen Menschen mit denen ich es längere Zeit auf engem Raum aushalte ohne das es a) mehr Kraft kostet als rein kommt und b) nervig und oder komisch wird.

Generell war der Oktober rückblickend betrachtet eigentlich nur Krafttanken für den November und Dezember. Wenn mir das mal einer vorher gesagt hätte…. Na jedenfalls dieser sehr angenehme Oktober endete dann mit einem gesellschaftskritischen Konzert der Extraklasse von ASP in Mannheim. Außerdem – so unglaublich und paradox wie das Jahr war – hat mir dieser Abend in Mannheim den Glauben an die Menschheit wiedergegeben. Danke an die netten unbekannte Studentengruppe aus der Nähe von Frankfurt am Main und der super netten Wienerin. DICKES DICKES DANKESCHÖN!

Der November begann dann genauso wie der Oktober aufgehört hat. Die Übernachtungen in Leipzig und in Osnabrück gehörten zu den schönsten dieses Jahr. Leider hielt sich die Grundstimmung nicht und mit der Köln Übernachtung vom 13.11. auf den 14.11. schlug am Abend des 13.11. dann die Stimmung um.
In Köln an dem Abend angekommen wurden erstmal die Buisnessschuhe gegen Laufschuhe getauscht und die Spiegelreflex aus der Tasche gekramt. Bewaffnet mit gutem Schuhwerk und Kamera machte ich mich dann auf den Weg vom Bahnhof Köln Messe/Deutz über die Hohernzollernbrücke zum HBF. Normal ist das maximal ein 5-10 Minuten Marsch. Ich habe geschlagene 40 Minuten gebraucht. Zum Einen lag das daran, dass ich an dem Geländer wirklich jeden Spruch gelesen habe. Zum anderen wohl auch daran, dass ich schon mit einer sehr merkwürdigen Gefühlsgrundlage an die Sache ran gegangen bin die sich gefühlt mit jedem Schritt weiter „vermerkwürdigt“ hat. Allerdings sind ein paar der Geilsten Bilder dieses Jahr entstanden.

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Die Laune ist allerdings am nächsten Tag und im Laufe der folgenden Woche nicht besser geworden. Zum einen mag das an den Kollegen liegen die alle Merkwürdig waren. Zum anderen war ich aber Unterschwellig auch auf Krawall und nicht Kooperation gepolt was die Sache sicher nicht leichter gemacht hat. Spätestens am Mittwoch war ich dann Emotional in einem Loch, in dem ich definitiv wieder mehr im Tod als im Leben hing. Und hey, ein schritt aus dem anrollenden Intercity und es wäre soweit gewesen. Wo ich überhaupt auch öfter näher davor war in dieser Woche als manch einer Glauben wollen würde.
Diese verfahrene Woche gipfelte dann im Mitarbeitergespräch an dem Freitag, dass allerdings sehr viel positiver ausfiel als erwartet (In ya face Münchner Zugteams aus der Woche). Was mir dann auch wieder zum einen meine Arbeitsmoral over 9000 anhob und eben auch mein Überlebenswillen neu entfachte. BESTE VORGESETZTE EVER!

Der Dezember stand also unter einem sehr sehr guten Stern und ging auch gleich super los mit einem Treffen mit Saskia und ihrem Freund in Hannover. Beziehungsweiße in Stuttgart und ich hab sie dann nach Hannover mitgenommen. Sehr schöner Tagesausflug. Definitiv Nachholbedarf.
Die nächsten zwei Wochen sind so schnell vergangen das sie mir irgendwie auch komplett in Erinnerung fehlen. Kann also nicht sehr spektakulär gewesen sein. Und dann hieß es auch schon: YAY Urlaub. Der sich eigentlich nicht wirklich nach Urlaub anfühlte. Um 17:00 Uhr von der letzten Schicht heimgekommen und dann gleich Koffer gepackt und ab ins Bett denn um 4 klingelte der Wecker, 6:19 ging der Zug…. Wer sich das überlegt hat 😀 Aber egal, die zwei Tage in Berlin und Maik wiedersehen waren super. Ein Tag Berlin mit Maik und ein Tag Tropical Island (Ist super, aber definitiv viel zu teuer. Aber hat Style im Dezember bei 40° am Sandstrand zu liegen) Das Hotelzimmer war auch super genial gelegen, also alles super. Nur das Ende nicht… Terror am Breitscheidplatz…. So wirklich wahrgenommen hatte ich das aber nicht. Hatte dann nur das Kotzen bekommen was für politische Debatten danach wieder auf den Tag kamen. Menscheheit…. STAWP PLS -.- Ich möchte mich dazu auch gar nicht äußern außer das Mal gesagt werden muss: Leute, wer öffentlich sagt das Deutschland im Kriegszustand ist, der hat doch den knall nicht gehört. Mal ganz ehrlich.
Meine Aussage in Whatsapp am Tag danach: Schnell nach Köln abhauen bevor Berlin ganz vor die Hunde geht. Der Tag mit Sabine war super. War super toll dich mal wieder etwas „privater“ zu haben als auf der Gamescom und war viel zu schnell vorbei. Das Ende war dann weniger nice. Die Dame war im Zug, ich habe aus dem extrem coolen Schließfachsystem mein Gepäck wieder, setzt mich in den Nächsten Zug und der ist im HBF stehen geblieben…. Und in Messe Deutz is knapp 20 min mein LETZTER Zug nach München gefahren… Nach knapp 10 Minuten ist dann die Durchsage gekommen, dass der Bahnhof evakuiert wird. Ich zum Lokführer vor, der meinte er fährt gleich leer nach Köln Messe. Zum Glück für mich hat Thalys meinen ICE blockiert so das ich ihn noch bekommen habe J

Weihnachten war diesmal bei der Familie ohne große Vorkommnisse also nicht weiter erwähnenswert.

 

Alles in Allem war 2016 also nicht schlecht. Es war eher recht unspektakulär mit kleinen Höhen und Tiefen. Wenn 2016 allerdings eines gezeigt hat, dann das die Menschheit unglaublich viele Abgründe hat.
Die Ganzen Unglücke, Amokläufe, Trittbrettfahrer, Fremdenhasser, Merkel-und-denen-da-oben-die-Schuld-geber und „Gutbürger als Schimpfwort Benutzer“ zeigen doch wie verfahren und wieviel Hass unter der Haut brodelte.
Was 2016 außerdem super geschafft hat: Immer wenn ein Städtename in den Twitter Trends ankommt, denke ich mir „Och ne, wasn nu schon wieder los?“ Aber was wichtig ist, die ganzen Unglücke erzeugen bei mir keine Angst sondern nur Abgestumpftheit bzw. ein Ohnmachtsgefühl…

Ich gehe trotz allem aber optimistisch in 2017, denn man darf die ganzen Hassprediger nicht gewinnen lassen. Außerdem bin ich super gespannt wie es weiter geht mit dem Planeten.

Prolog 2019: Techniktest die Erste

*pustet Mal eben den Staub vom Blog*

*hat tatsächlich keine Ahnung mehr wie das funktioniert*

*probiert einfach mal ein bisschen rum*

Moin, Servus oder einfach Hallo 🙂

Es ist jetzt der 25. Oktober 2019 und irgendwie bin ich schon voll in der Jahresendstimmung. Keine Ahnung wo das herkommt. Da ich 2018 auch zum Ende keine Jahreszusammenfassung gemacht habe (warum wohl? Naja, dazu später mehr). Der Text hier soll zum einen mal dafür da sein, dass ich mal wieder merk wie das alles hier funktioniert. Seit dem letzten Bloggen ist ja doch etwas Zeit vergangen und  zum anderen Mal las kleiner Techtest dienen um zu schauen ob das alles so läuft wie es soll.

Ich glaub ich habe jetzt auch nur knapp 2h gebraucht um einen sinnvollen Spoiler zu finden.

Klappt das?

Dies ist ein Spoiler Test

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Hoffentlich klappt das, sonst muss ich weiter suchen 😀

Naja, ich habe schon einige interessante Funktionen gesehen mit denen ich hier ein bisschen rumspielen kann und einen echt interessanten Jahresrückblick basteln könnte. Dass ich 2018 keinen geschafft habe. stört mich tatsächlich ein bisschen 😀

Naja, eine sache möchte ich mit den Spoiler noch testen

Bildspoilertest

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Scheint alles so zu klappen. Coole Sache. Naja, einen Rückblick für 2019 und Ende 2018 gibts auf jeden Fall. Vielleicht auch etwas mehr. Mal gucken

Auf bald!