World of Warcraft Fanfiction

Sie saß an einem Abhang am Felsen von Donnerfels, der Hauptstadt der Tauren und lies den Blick über die Ebenen von Mulgore weit unter ihr schweifen. Es war eine Ungewöhnlich ruhige Nacht und sie hasste es, dass ihr Kommandant sie hierher versetzt hatte, während in Ogrimmar, der inoffiziellen Hauptstadt der Horde, diese Weltuntergangskultisten des Schattenhammerclans ihre Botschaften über den die kommende Zerstörung Azeroths zu verbreiten und das Volk von Ogrimmar zu verunsichern. Sie hatte den Wachen in Ogrimmar geholfen, die Kultisten zurück zu drängen und das sogar mit Erfolg. Sie war es, die in Erfahrung bringen konnte, dass die Kultisten die Stadt mit Feuerelementaren überrennen wollten und sie war es, die dies verhindert hatte. Und nun saß sie hier, am Rande von Donnerfels und fernab von der Kultistenbedrohung. Aber sie würde ihre Aufgabe, die Lage hier zu beobachten, erfüllen, schließlich musste es einen Grund geben, dass Lord Solanar Blutzorn, einer der Anführer der Blutritter, ihr den Auftrag gegeben hatte. Solanar bekam seine Informationen geradewegs von Lor’themar Theron, dem Lordregent von Quel’thalas, den überresten des Reiches der Blutelfen, zu welchen sie gehörte. Der Lordregent bekam seine Informationen wider rum direkt von Thrall oder diesem Garrosh Höllenschrei, dem neuen Kriegshäuptling der Horde. Sie verachtet ihn seit sie ihn das erste Mal in der Kriegshymnenfeste in der boreanischen Tundra sah und… Moment, was war das? Der Himmel über dem Gebirge wurde plötzlich tiefschwarz und ein Sturm zog auf. So plötzlich? Vor einer Minute war noch ein lauer Herbstabend und nun kam so schnell ein Sturm?

Sie merkte, dass dies nicht natürlich sein kann und sprang, so schnell es ihre Plattenrüstung zuließ auf und rannte zu den Schamanen von Donnerfels.

„Merkt ihr diesen Sturm der aufzieht? Stimmt etwas mit den Elementen nicht?“, fragte sie den nächsten Schamanen, den sie sah. Er schaute sie leicht verwirrt an und schloss die Augen. Der Taure konzentrierte sich und schlug die Augen mit einem entsetzten Gesichtsausdruck. „Die Elemente sind in Aufruhr junge Blutelfe. Das erklärt die Alarmbereitschaft der orkischen Schamanen. Schnell, ich warnen den Hochschamanen, warnt ihr die Wachen, dieser Kampf wird nicht leicht.“

Der Schamane verwandelte sich in einen Geisterwolf und rannte davon. Sie warnte die Wachen und half, Barrikaden gegen den Sturm zu errichten und die Zivilbevölkerung von Donnerfels zu evakurieren. Außerdem benutzte sie zum ersten Mal den Edelstein, der den Anderen von ihrer Gilde zur Hilfe zu rufen. Kurz darauf erschienen neben ihr der Todesritter Silena, der Magier Uhriel und die Waldläuferin Taya. Sie alle hatten zusammen schon viel durchgemacht und so Schilderte sie den Dreien die Lage. Sie verstanden und halfen ihr bei den Barrikaden bis Tayas Begleiter von einem Wasserstrahl gegen eine Zeltwand gespühlt wurde. Die Vier drehten sich um und sahen, dass sich sowohl Wind als auch Wasserelemantare materialisiert hatten. Entschlossen stellten sie sich ihrer Bedrohung entgegen. Die Elementare waren zwar zähe Gegner, aber gegen die gesammelten Kräfte von Licht, Krankheiten und Seuchen, Eis und Feuer und Schatten waren sie machtlos. Trotz aller Bemühungen riss der Strom der Elementare nicht ab. „Ich weiß warum sie nicht weniger werden. Seht ihr den Riss dort vorne?“, schrieb Silena über das Kampfgetöse hinweg. „JA“, gaben wir zurück. „Wir müssen die Elementare in der Nähe des Risses töten. Sie sind dort zwar mächtiger, allerdings bricht der Riss zusammen, wenn wir genug Elementare in seiner Nähe töten“. Und so kämpften die Vier in der Nähe der Risse und es stimmte. Zwar dauerte es bis der Riss zusammenbrach, aber er war geschlossen. So kämpften sich die Gruppe mit neuem Kampfesmut durch Donnerfels um alle Risse zu schließen.

Nach Stunden hatten sie es geschafft und sanken erschöpft, aber zufrieden mit sich selbst, auf den Boden.

„Gut gekämpft Tinka“, wurde sie von Uhriel gelobt. Tinka… Die Menschen haben ihr diesen Namen, bevor ein Paar Waldläufer der Blutelfen das Menschendorf plünderten und sie mitnahmen, da sie von den Blutelfen als eine von ihnen erkannt worden ist. Wie sie zu den Menschen kam wusste sie nicht.

„Tinka?“ Uhriel schaute sie besorgt an.

„Oh… Entschuldige, ich war geistig abwesend, es war eine anstrengende Schlacht. Was meintest du?“

„Du hast gut gekämpft. Ohne das Licht, welches dich umgibt hätten wir das nie geschafft“

„Danke, aber ohne euch alle hätte auch mein licht nichts genützt“, antwortete Tinka und fuhr nachdenklich über die Schutzrunen, die in ihrem Plattenrock graviert worden waren. Die Schmiede des Argentumkreuzugs wissen wie man den Hammer führt, dachte sie bei sich.

„Ohne mich wäret ihr alle verloren gewesen“, scherze Silena, welche immer für Scherze aufgelegt war. Die Gruppe lachte

„Kommt schnell. Es haben sich auf der Anhöhe der Ältesten große Portale aufgetan“, schrie ein Tauren Schamane in das Gelächter. Die Gefährte sprangen auf und eilten hinter dem Schamanen her.

„Also, wagen wir es?“ fragte Tinka in die Runde.

„Was denkst du erwartet uns?“ fragte Taya, die ihren Begleiter Smartie beruhigend kraulte.

„Ich weiß es nicht“, erwiderte Tinka ehrlich.

„Ich spüre starke Elementare Störungen in diesem Portal. Es wird der Verantwortliche für diese Angriffe sein“, meinte der Schamane trocken.

„Was auch immer es ist, gegen uns kann es keine Macht aufnehmen. Wir haben uns dem Lichkönig erfolgreich entgegen gestellt, was kann dann dieser Elementar gegen uns anrichten?“, meinte Silena.

„Wo du recht hast“ meinte Tinka und stürzte sich durch das Portal und die Anderen folgten ihr.

Die Gruppe musste sich auf der anderen Seite die Hand vor Augen halten. Sie standen mitten in einem Sandsturm und nach kurzer Zeit knirschte es überall.

Uhriel fand die Worte als erstes wieder: „Wo sind wir hier?“ Die Vier schauten sich so gut es geht um. Sie fanden sich in einer Ruine wieder. Der Wüste nach zu urteilen mussten sie irgendwo in Tanaris oder in… „Silithus“, Silena fiel ihr ins Wort. „Wir sind in SIlithus. Genauer gesagt mitten in den Ruinen des Tempels von Ahn’Qiraj. Dieser Tempel… ARGGHHH“ Silena wurde in einer Windhose nach oben geschleudert. „BEIM SONNENBRUNNEN“, schrien Taya und Tinka wie aus einem Munde. Sie erblickten auch schon die Ursache der Windhose. Eine Gruppe von Priester kanalisierten ihre Mächte auf die Windhose. Tinka schleuderte ihnen ein Schild aus purem Licht entgegen, worauf die Priester abgelenkt worden waren. Silena schrie, weil die Windohse sofort in sich zusammenbrach und sie im freien Fall auf den Boden zuraste. Taya streckte sie mit 3 gut gezielten Pfeilen aus und Uhriel sorgte dafür, dass Silena weich auf dem Boden ankam. „Habt Dank“, hauchte Silena Uhriel zu. „Vorsicht“, schrie Tinka und zeigt nach vorne.

Vor ihnen manifestierte sich ein riesiges Windelementar.

„Prinz Sarsarun… Aber wie kann das sein??? Wir hatten ihn doch schon einmal verbannt?“, stammelte Uhriel.

„Dann machen wir es diesmal richtig“, meinte Silena entschlossen.

Die Vier stürmten los. Tinka stand diesmal an vorderster Front, denn sie war die Einzige die wusste, wie man Elementare verspottet. Die Vier hörten ein Geräusch im Wind, dass wie Gelächter klang. „Na warte, das Lachen wird dir bald vergehen“, schrie ihm Taya entgegen. Und fing an, ihn abwechselnd mit Arkanen und mit dunklen Pfeilen zu schießen. Uhriel wirkte arkane Magie gegen das Windelemtar während Tinka und Silena genau vor Sarsarun standen und ihn mit Frostschaden und Heiligschaden ein zu decken. Der Prinz verlor zwar langsam an Energie, aber es ging nur sehr langsam voran. Die Helden kämpften und kämpften, aber Sarsarun verhöhnte sie nur über die Luftzüge und den immer stärker werdenden Sandsturm. „Die Verstärkung ist da“ hörten sie jemanden rufen und sahen nur, das mehrere Strahlen aus Magie auf das Elementar gerichtet worden.

„Die Totems entziehen ihm zusätzlich Energie.“ Und wirklich, innerhalb kürzester Zeit lies der Sandsturm nach und ein Schmerzensschrei erfüllte die Winde, der Prinz schien besiegt.

Silena, Uhriel, Tinka, Taya und einer der Schamanen saßen im Gasthaus von Donnerfels und erholten sich von den Strapazen des Kampfes bei Nektar, Bier, Whiskey, Pinot Noir und Honigminztee.

„ Ihr müsst wissen, dass nicht nur Donnerfels von den Elementaren angegriffen ist. Auch Ogrimmar wurde von elementaren Kräften angegriffen. Während wir von Wasser und Luft angegriffen worden sind, wurde Ogrimmar von den Mächten des Feuers und der Erde beinahe niedergebrannt. Während ihr in dem Portal gewesen seid und gegen den Prinz der Winde kämpftet habe ich den Einklang mit den Elementen gesucht, so gut wie es möglich war. Die Elemente sind in Aufruhr. Irgendetwas hat sie in ihrem Einklang gestört und dieses etwas ist nicht von dieser Welt. Es sitzt tief in der Elementarebene und es gibt eigentlich nur ein Wesen, welches in der Elementarebene sitzt und das Gleichgewicht der Elemente stören könnte. Todesschwinge. Wenn meine Vermutungen stimmen, dann würde dies das Ende der Welt bedeuten. Denn wenn Todesschwinge aus seinem Gefängnis in Tiefenheim ausbricht, dann stürzt Azeroth ins Chaos.“

Stille. Silena fand als erstes die Worte wieder: „Was ist mit Ogrimmar?“

„Der Orden der Blutritter“, der Taure schaute auf Tinka, „oder besser, der restliche Orden der Blutritter kämpfte zusammen mit den orkischen Schamanen konnten die Elementare unter der Führung von Garrosh Höllenschrei zurückdrängen. In Ogrimmar taten sich zwei Portale auf. Eines führte direkt in den Schwarzfels zu dem höchsten Botschafter Flammenschlag. Garrosh und Lord Solanar Blutzorn belauschten gerade noch ein Gespräch zwischen ihm und dem Anführer des Schattenhammerclans Cho’Gal, in welchem auch von Todesschwinge gesprochen wurde und das ein Ausbruch unmittelbar bevorsteht. Schwere Zeiten stehen uns bevor.“

„Wenn Todesschwinge ausbricht merken es die Menschen als erstes.“, stellte Tinka zwinkernd fest, „ Dies ist allerdings mehr als beunruhigend. Garrosh als neuer Kriegstreiber… Verzeihung… Kriegshäuptling sollte doch eigentlich an Unglück reichen. Wir haben nach dem Krieg gegen Arthas kaum noch Ressourcen und jetzt plant Garrosh einen Krieg gegen die Allianz und benutzt die Verlassenen als Kannonenfutter in der Schlacht. Da Sylvanas die Einzige war die wusste, wie man Schlachten ohne große Verluste auf der eigenen Seite in Nordend und auch in Azeroth schlägt. Ein schlauer Schachzug von Garrosh nach dem Zwischenfall an der Pforte des Zorns seine Wachen in Unterstadt zu stationieren. So könnte er genau sehen, was Sylvanas treibt.“

„Genug des Zweifelns. Uns gefällt Garrosh auch nicht, aber die Orks stehen hinter ihm und das heißt er ist Kriegshäuptling der Horde.“ ,fiel ihr der Schamane ins Wort.

Ich wollte hier über dies oder das schreiben. Unter anderem über mein Hobby (Gaming), da ich beruflich öfter unterwegs bin wollte ich auch das ein oder andere Hotelreview hier posten. Hauptsächlich soll es hier aber um meinen Auszug bei der Familie und das Fuß fassen in einer von Deutschlands teuersten Städten.