Rift Fanfiction: Kelari Talendriel

    Kapitel Eins

Talendriel saß auf seinem Lieblingsplatz, ein Steg der einzigen Zuflucht der Kelari in Telara, und schaute auf das Meer hinaus. Er saß immer an dieser Stelle wenn er seine Gedanken fliegen lassen wollte, da er die unendlichen Weiten des Ozeans eine beruhigende Wirkung auf ihn hatten und Talendriel es mochte, wenn sich das Licht auf der ruhigen Wasseroberfläche spiegelte und in die schönsten Farben tauchte. Talendriel warf einen Stein in den Ozean, der sofort versank.

So schnell musste sie früher auch in den Riss gezogen worden sein wie dieser Stein versunken ist. Und genauso wie ich diesen Stein nicht aufhalten konnte so konnte ich auch nicht verhindern, dass sie in den Riss gezogen wurde an jenem Tag, an dem sich mein Leben für immer änderte. Ich kämpfte eisern gegen die Risskreaturen des Wassers, musste aber unterlegen gewesen sein. Zuminde stens fand ich mich, nachdem ich das Bewusstsein verloren hatte, in einem kleinen Waldstück wieder, wo ich mich zwei Wochen nur auf mich konzentrierte, betete und Rache schwor.

Schreie rissen Talendriel aus seinen Gedanken. Er sprang auf, und zog seine beiden Kurzschwerter, und prüfte ob der Schild noch auf seinem Rück saß, da rannte schon eine aufgeregte Kelari auf ihn zu. Er erkannte sie, es war die Tochter des Oberhaupt3w des Stammes mit ihren sehr zarten hellgrünen Tätowierungen auf dem sonst dunklen Körper. „Talendriel, schnell, du musst uns bei der Verteidigung helfen. Es hat sich ein Riss zur Wasserebene geöffnet!“, schrie Manatiel ihm von weitem zu. Seine Hände schlossen sich um die Griffe der beiden Kurzschwerter. „Ich bin auf dem Weg“, antwortete er ihr und rannte an ihr vorbei in Richtung des Hangs an der Küste, wo er den Riss schon von weitem erkannte.

Die Wachen der Zuflucht waren sehr dankbar, als drei Eisspeere an ihnen vorbeiflogen und ihre Ziele trafen, die kurz darauf von zwei zielsicher geführten Kurzschwerten zerschmetterte wurden.

Die Wachen hoben kurz die Hand zum Gruße bevor sie sich mit neuer Moral wieder in die Schlacht stürzten. Talendriel grüßte kurz zurück, während er mit einer Handbewegung drei weitere Wasserwesen einfror und kurz darauf mit seinen Schwertern zertrümmerte. Vom Hass und seinem Schwur getrieben kämpfte Talendriel tapfer und unerbitterlich gegen die Angreifer, die sich genauso erbittert gegen ihn und die Wachen warfen, die trotz allem wackeren kämpfen nach und nach zurückgedrängt wurden.

„Wachen der Kelari, hört mein Rufen und kämpft mit neuem Mut. Diese Zuflucht ist unsere Heimat und niemand vernichtet dieses Land “ Talendriel erkannte die Stimme von seinem alten Mentor und Oberhaupt der Zuflucht Silanoil. Auch die Wachen erkannten die Stimme und kämpften mit neuem Kampfgeist weiter und drängten die Monster zurück. Als der Riss gerade zu verschwinden schien hörten die Kämpfer ein markerschütterndes Grollen, das die Verteidiger in eine Paralyse verfallen lies und die Angreifer auf die Knie zwang, Zu Mindestens wirkte es auf Talendriel so, der sich als Erstes wieder gefangen hatte und es wagte, sich umzuschauen, woher das Grollen kam. Was er sah lies ihm das Blut in den Adern gefrieren. Hinter der Zuflucht im Meer schwamm ein riesiges Ungetüm, das wie eine goße Seeschlange aussah, aber einen Drachenkopf hatte und an den Seiten zurückgebildete Flügel. Der Körper war von blaugrünlichen Schuppen bedenkt, die einen scheinbar undurchdringlichen Panzer bildeten. Talendriel hörte eine Blubbernde Stimme in seinem Kopf: „Ich ziehe meine Schergen zurück, wenn du mir dafür Atenoviel opferst.“ „Was zum….“, schoss es Talendriel durch den Kopf, „Ich werde dir NICHTS und vor allem NIEMANDEN opfern.“

„Dann tut es mir leid….“, blubberte es.

„Fangt!“, schrie eine Stimme, die einer erfahrenen Kriegerin zu gehören schien. Er drehte sich in die Richtung, aus der die Stimme kam und fing einen silbrig schimmernden Kasten auf. Kaum in seiner Hand, begann der Kasten zu leuchten und einen hellen Lichtstrahl direkt nach oben aussand. Die Kelari schauten alle gebannt dem Strahl hinterher, der zielgenau in das Zentrum des Risses, welcher sich augenblicklich schloss. Die Wachen der Zuflucht jubelten der für sie unbekannten Retterin zu.

Talendriel blickte sich noch einmal kurz um, aber die Bestie war mit dem Riss verschwunden. Die Menschenfrau schritt zielstrebig auf Sinaloil zu, eine Hand umschloss dabei immer ihr fein geschmiedetes, leicht geschwungenes Schwert. Sie hatte eine golden glänzende, mit Edelsteinen verzierte Rüstung, welche perfekt für ihren Körper angepasst war und ihre Weiblichen Reize gut betonte. Zu gut, wie Talendriel bemerkte als er die Blicke der Wachen bemerkte. Er selbst stand angespannt da, bereit die Unbekannte zu töten, sollte sie sich einen Fehltritt erlauben. Sinaloil machte eine kurze Handbewegung, die Talendriel bedeutete, dass er sich entspannen könne, was er auch daraufhin tat. Allerdings nur äußerlich, Talendriel traute der Fremden noch nicht.

Sie war zwei gute Schritt weit von Sinaloil entfernt, als dieser seine Stimme erhob: „Habt Dank im Namen der Kelari und seid hier in unseren bescheidenen Zuflucht willkommen, aber erlaubt mir eine Frage: Wer seid ihr?“
„Ich nehme an ihr seid das Oberhaupt dieses Volkes? Ich bin Uhriel Ashe Chuluumm, oberste Kriegsführerin der Skeptiker und wollte den Gerüchten selbst nachgehen.“ Ashe verbeugte sich und Sinaloil erwiderte die Verbeugen.

„Wer sind diese Skeptiker? Und was für Gerüchte könnten so brisant sein, dass sich eine Oberste Kriegsführerin selbst darum kümmert?“

„Die Gerüchte, dass eine neue Zivilisation an unserem Strand gelandet sind, was sich ja bewahrheitet hat. Da ihr nicht wisst, was die Skeptiker sind und da ihr wisst, wie man mit Drachenmagie umgeht, schließe ich daraus, dass ihr keine Wächter seid? Die Skeptiker sind ein Zusammenschluss von Bahmi und Eth, welche versuchen, ohne Götter die Störungen in dem elementaren Schutz zu reparieren und dafür auch auf gefährliche Technologie und Drachenmagie zurückgreifen. Mit eurer Hilfe können die Skeptiker dieses Ziel erreichen.“

„Ihr seid wortgewand, eine Eigenschaft, die ich an Anderen Schätze. Wir sind wahrlich noch nicht lange hier. Wir haben unsere alte Heimat, die Inseln Silania, hinter uns lassen müssen, als unsere technikverliebten Avatare korrumpiert wurden und unsere Inseln von Tsunamis heimgesucht worden waren. Nur wenige von uns Kelari haben die Überfahrt überstanden und nun sind wir seit einigen Wochen hier. Wir können jede helfende Hand gebrauchen und freuen uns, mit den Skeptikern zusammen die Geheimnisse der Drachentechnologie zu ergründen.“

„Ich habe gehofft, dass ihr dies sagen würdet. Da auch wir Skeptiker von den Elementaren Rissen in Mitleidenschaft gezogen worden sind, haben wir in Meridian eine notdürftige Hauptstadt eingerichtet.“

„Wenn ihr wollt, ruht euch in unserer Zuflucht aus so lange ihr wollt. Ich stelle euch derweilen eine Eskorte zusammen.“

„Es ehrt mich, aber ich benötige keine Eskorte. Ich möchte nur, dass jeder Technika Magica von eurem Volke, der unter der Fahne der Skeptiker forschen will, seine Sachen packt und mir folgt. Außerdem möchte ich das mir dieser Kelari“ Sie zeigte auf Talendriel „folgt. Ich spüre etwas besonderes in ihm und möchte ihn als Abgesandter eures Volkes bei mir im Beraterstab sitzen sehen, wenn ihr es ihm erlaubt.“ Sie blickte von Talendriel zu Sinaloil. Talendriel war es nicht wohl in seiner Haut und überlegte, was er tun sollte. Sinaloil erhob die Stimme als erstes und unterbrach seine Gedanken: „Nun, Talendriel, was meint ihr? Die Uhriel hat Zweifellos ein gutes Auge. Ihr seid mein geschicktester Krieger und trotzdem nicht auf den Kopf gefallen. Würde sie mich entscheiden lassen, dann würde ich mich auch für euch entscheiden““Ich wollte euch nie die Entscheidung abnehmen“ entschuldigte sich Ashe. „Das wollte ich damit nicht ausdrücken. Also Talendriel, wie entscheidet ihr euch?“

„Wenn es euer Wille ist Sinaloil, so werde ich Uhriel Chuluum folgen.“

Ashe verbeugte sich vor Talendriel, welcher die Verbeugung nur halbherzig erwiderte.

Ashe, Sinaoil und Talendriel gingen zur Zuflucht, um den Technica Magica das Angebot von Ashe zu bringen während die Wachen wieder ihren Posten bezogen.

***

Kapitel Zwei

Der kleine Trupp setzte sich am nächsten Morgen in Bewegung. An der Spitze Uhriel Ashe Chuluum und Talendriel, die dicht von den bepackten Mullis der Technica und den Technica selbst gefolgt wurden. Die Sonne war bereits über dem Meer aufgegangen und tauchte es in ein tiefes Rot, die Vögel zwitscherten und es war angenehm mild. Wenn der Nebel nicht gewesen wäre ein perfekter Frühsommermorgen. Der Nebel beunruhigte Talendriel allerdings, er ließ sich aber nichts anmerken, trotz der Tatsache, dass auch Ashe angespannt wirkte. Sie schaute ihn an, dabei warf sie ihr langes, seidig-braun glänzendes Haar in den Nacken. „Ich weiß was du denkst Talendriel. Ich denke es ist besser wenn du hinter den Technica bleibst. So kann uns nichts in den Rücken fallen.“ „Was immer sie meinen Uhriel. Wie lange sind wir unterwegs?“ „Es wird eine Tagesreise sein, eventuell auch zwei, da die Mullis im Moor, das vor uns liegt, verlangsamt werden könnten. Und nun bildet unsere Nachhut.“ „Wie ihr befehlt Kriegsfürstin der Skeptiker.“, Bei dem letzten Wort drehte sich Talendriel schon herum und lies sich ans Ende der Truppe fallen.

Ganz hat sie mein Vertrauen noch nicht. Sie kommt in unsere Zuflucht und verhält sich direkt, als sei auch unserer Vormund. Ich bin zwar einerseits auch froh, ein Mal aus der Zuflucht zu kommen, aber andererseits hätte ich mir gewünscht, dass ich mir sicher bin, dass ich nicht in eine Falle gelockt werde. Wenigstens bin ich so in der Nähe der Technica im Falle, dass etwas passieren sollte.

Tallendriel schaute auf den fein gearbeiteten Ring an seinem Finger, der von schwarzem Obsidian durchzogen war und gleichzeitig das Einzige, was ihm von ihr geblieben ist.

Was würdest du tun? Er schaute gen Himmel. Ich hoffe, dass du von dort, wo du jetzt bist, über mich wachst und mir ein Zeichen gibst, wenn ich dabei bin einen großen Fehler zu begehen. Was zum-

Talendriel war so in seinen Gedanken versunken, dass er gar nicht merkte, dass sie schon im Moor angekommen sind und wäre beinahe gegen einen der Mullis geprallt, die wirklich nichtmehr so schnell vorankamen. Er passte also seine Schritte an den der Gruppe an und begutachtete die Landschaft, in der Hoffnung, nicht mehr seinen schwarzen Gedanken nachhängen zu müssen. Das Moor sah anders aus als die, die er kannte. Sonst waren die Moore stark bewachsen. In diesem hier gab es allerhöchstens ein paar vertrocknete Baumstümpfe. Weit im Südwesten erkannte er eine leicht verfallene Burganlage, die allerdings, als er genauer hinsah, besetzt wirkte. Die Besatzer störte es allerdings wenig, dass ein gut 4 Fuß langes Loch in der Mauer der Burg war, durch den locker ein ganzes Kelariheer gepasst hätte.‘

Genau als er diesen Gedanken gedacht hatte, drehte der Wind. Er traute seiner Nase kaum, aber es lag eindeutig ein Verwesungsgeruch darin. „Wir müssen Achtsam sein. Und zügig durch das Moor. Ich ahne Schlimmes.“, Ashe spornte die Mullis an und wurde sichtlich nervös. Talendriel tat es ihr nach und trieb die Mullis zu Höchstleistungen an. Auch wenn er nicht wusste, warum er ihr plötzlich blind vertraute, so ahnte er, dass nur etwas Großes eine Kriegerin nervös machen konnte. Der Geruch von Tod und Verwesung wurde beissender und Talendriel ahnte, dass er es bald mit anderen Wesen als mit denen aus der Wasserebene konfrontiert wurde. Das erklärt auch, wer die Burg besetzt hält und warum sie sich nicht um die Löcher im Wall scheren. Dachte Talendriel noch, wurde aber unsanft von einem Schlag, dem er nur mit Mühe ausweichen konnte. Er zog seine beiden Kurzschwerter und musste schon dem nächsten Schlag ausweichen. Wer oder was auch immer diesen Zweihänder führt: Er ist schnell!

Talendriel erkannte endlich, was das Schwert führte und im verschlug es beinahe den Atem. Der Kämpfer lebte nicht. Zu Mindestens nicht so, wie man sonst lebendig definiert. Das Fleisch hing nur noch in toten Fetzen von seinem Körper und er roch erbärmlich. Mehr Zeit blieb Talendriel auch nicht um seinen Gegner einzuordnen, denn dieser schlug bereits erneut zu. Dieses Mal parierte Talendriel den Schlag allerdings, um kurz darauf mit dem freien Kurzschwert in den linken Oberschenkel zu schlagen. Das Eisen durchdrang mühelos die Sehnen und es war ein leichtes Knacken zu hören, als sich die Kniescheibe des Feindes dem Druck des Eisens ergab. Wie erwartet klappte der Zombie zusammen und Talendriel gab ihm mit zwei Flammenspeeren den Rest. Die verkohlten Überreste wurden vom Moor aufgesogen. Na wenigstens sterben tut ihr wie Lebewesen.

Talendriel sah sich um. Die Mullis bewegten sich langsam weiter Richtung Meridian und auch der Rest der Gruppe folgte ihr, als sei nichts gewesen. Er war froh, dass sie Mullis anstelle der sonst üblichen Packpferde genommen hatten, da die Pferde bei den Kampfgeräuschen sicher die Ausrüstung der Technika Magicus über das ganze Moor verteilt hätten. Der Geruch des Todes lag immer noch über dem Moor und so blieb Talendriel weiter wachsam, was ihm allerdings nicht gelang, da er versuchte, die Bilder des Lebenden Toten zu verarbeiten und dadurch in Gedanken versank. Er erinnerte sich, dass er schon einmal über von solchen Kreaturen gelesen hatte. Allerdings war das noch auf seiner Heimatinsel Silania in der verbotenen Bibliothek. Kelari, die keine Gelehrten waren, durften dort eigentlich nicht sein. Talendriel schlich sich, als er noch jünger war, einmal in den runden, minarettartigen Turm geschlichen. Seitdem wusste er, warum dieser Ort für die meisten Kelari verboten war. Dort wurden keine normalen Bücher aufbewahrt. Die meisten von ihnen waren in fremdartigen Sprachen verfasst und mit Häuten von Lebewesen überzogen. Er erkannte Häute von Tieren, Echsen und auch Schuppige Fischhäute. Je weiter er in die Bibliothek vordrang, desto bedrohlicher wirkten die Bücher. Einige Bücher waren dort mit einer Haut überzogen, die sich verdächtig nach Kelari anfühlte. Ein Buch zog ihn damals allerdings besonders in seinen Bann. Es war mit einer roten Haut überzogen, wie er sie noch nie gesehen hatte und die Seiten waren aus dunklem Leder. Beschrieben war es mit einer hellgelben Flüssigkeit. Als er umblätterte fielen ihm Seiten aus Pergament entgegen. Es waren Übersetzungen und er sah, dass es sich bei dem Buch um eine Art Bestarium handeln musste. Dort sah er auf einer Seite diesen lebenden Toten, wurde aber von einem Gelehrten erwischt, bevor er weiter forschen konnte.

„Vorsicht“, riss ihn einer der Magicus aus den Gedanken. Taledriel sah auch den Grund für die Störung. Fünfhundert Fuß vor ihnen hatte sich ein violetter Elementarriss aufgetan aus dem dunkler Nebel waberte. Der Boden unter dem Riss war von einer komischen, organischen Substanz überwuchert. Das schlimmste war aber, was sich auf dieser Substanz bewegte: Ein riesiges untotes Heer stand ihnen gegenüber, schien sie aber nicht zu beachten. Talendriel bemerkte Ashe, die an der Spitze der Gruppe einen kleinen Metallwürfel benutzte, auf dem das Abbild eines Mannes in schwerer Rüstung zu sehen war. Nach ein paar Minuten verstaute sie den Würfel in ihrem Gepäck und ging zu Talendriel. “ Wir müssen hier rasten.“, sagte sie ruhig. „Hier?“ Talendriel glaubte sich verhört zu haben. „Ja hier Talendriel. Wir sind nichtmehr weit von Meridian entfernt und ich habe Verstärkung hierher bestellt. Da wir es nicht zu zweit mit diesem Heer aufnehmen können bleibt uns nichts anderes übrig als auf die Verstärkung zu warten.“ “ Was auch immer sie befehlen.“, erwiderte Talendriel kühl und setzte sich auf einen Baumstumpf.

Update 22.4.11:

Es dämmerte über dem Horizont und Talendriel fragte sich, wann wohl die besagte Verstärkung endlich eintreffen würde. Jux in diesem Moment hörte er Fanfaren, die von der anderen Seite des Risses ertönten. Ashe gab das Zeichen zum Angriff und gab den Fanfarenton zurück. Talendriel und Ashe griffen die Untoten von der einen Seite aus an während die Verstärkung von der anderen Seite aus den Angriff startete. Die Untoten waren ein leichtes Ziel, da sie mit einem zwei Fronten angriff nicht rechneten. So waren sie entweder ein leichtes Ziel für Ashe und Talendriel oder für die gepanzerten Krieger der Skeptiker. Die organische Substanz, welche den Boden überwucherte war sehr schnell von den Überresten der Untoten bedeckt und der Riss schien immer schwächer zu werden. Plötzlich erfüllte eine verzerrte Frauenstimme die Luft. „Neeeeeiiiiinnnn, kein Skeptiker kann mich besiegen. STERBT “ „Alsbeth! Ich hätte es wissen müssen das ihr hinter dem plötzlichen erscheinen des Risses steckt“, gab Ashe zurück. „Uhriel Ashe Chuluum“ Alsbeth sprach den Namen voller Verachtung aus „Ihr seid arrogant wie eh und je. Ich habe bereits die Wächter besiegt. Was könnt IHR mir noch entgegen setzen?“

Talendriel sah sich um, konnte aber die Quelle der Stimme nicht ausmachen. Sie schien, direkt aus dem Riss zu kommen. Ashe hatte das Schwert lässig in der Hand und starte auf das Schwarze Loch, das der Riss gebildet hatte.

„Die Skeptiker werden sich nicht so einfach ergeben wie es diese Gottesfanatiker getan haben.“ Ashe warf Talendriel wieder einen metallernen Kasten zu. Talendriel verstand und warf den Kasten zu Boden, zeitglich mit Ashe. Ein markerschütternder Schrei erfüllte die Luft, dann schloss sich der Riss. „Ist sie tot?“ fragte Talendriel. „Nein, nur wieder verbannt. Schnell, wir müssen weiter“ entgegnete Ashe und der Trupp setzte sich mitsamt den gepanzerten Truppen der Skeptiker wieder in Bewegung.

Bei Tagesanbruch erreichten sie die Stadttore von Meridian. Talendriel staunte als er die großen Stadtmauern sah. Meridian war in die Felswand dahinter mehr oder weniger eingebaut, Hinter dem ersten Mauerring ragten schmale Türme hervor, die den Türmen auf Silania ähnelten. Ashe führte sie zielstrebig zu einem kleinen Häuschen direkt hinter dem ersten Mauerring, auf den ein zweiter folgte.

„Ruhe dich hier auf, ich bringe die Technica in ihre Unterkunft.“

Talendriel ging in das Häuschen, ein Bett wartete bereits auf seine Ankunft. Er schaffte es noch seine schwere Eisenrüstung abzulegen und viel dann erschöpft in das Bett….

Kapitel 3

Talendriel hatte lange und fest geschlafen wie schon lange nichtmehr. Als er am nächsten Morgen erwachte, war das Feuer im Kamin bereits heruntergebrannt und helle Sonnenstrahlen schienen zu den Fenstern des Hauses herein. Er bemerkte die Frühstücksleckereien auf dem Küchentisch und nahm sich eine Scheibe Brot welche er trocken aß. Danach legte er seine metallerne Rüstung an und band sich die zwei Kurzschwerter um. Auf dem Nachttisch bemerkte er einen kleinen, ledrigen Beutel. Er nahm ihn und sah einen Zettel. „Hier, nimm diese Münzen und erforsche Meridian. Ich werde dich finden, wenn ich dich benötige. UAC“

UAC, das muss wohl für Uhriel Ashe Chuluum stehen. Diese Frau ist mir unheimlich. Sie scheint mehr zu wissen als sie mir sagte.

Mit diesen Gedanken verlies Talendriel das Haus. Die Sonne stand schon hoch am Himmel und blendete ihn. Nachdem sich seine Augen an das helleLicht gewöhnt hatten, sah Talendriel die Stadt in ihrer vollen Pracht. Seine Unterkunft lag zwischen einem äußeren, sehr mächtigen Mauerring, der aus grauen Granitblöcken zusammengesetzt worden war. Auf der anderen Seite war ein zweiter Mauerring, Dieser war hellbraun und sah aus, als sei er aus Sandstein gefertigt. In einem Abstand von ungefähr zwanzig Metern befanden sich schmale runde Türme, die in dem gleichen warmen sansteinfarbenen Ton gehalten waren wie der zweite Mauerring. An den Türme schwangen sich Wendeltreppen hinauf zu den Zinnen der Mauer, wo Bogenschützen und Magier wachsam ihrem dienst nachgingen. Auf den Türmen konnte Talendriel Kanonen erspähen. Zwischen den beiden Mauerringen war eine Wiese. Am anderen Ende erkannte talendriel einen Kräutergarten. Ein rechts neben ihm übten Krieger die Kunst des Krieges und vor ihm sah er, wie Magierlehrlinge von einen Lehrer in der Kunst der Magie eingeführt wurden.

In dem zweiten Mauerring war ein schwer befestigtes Tor genau in der Mitte des Ringes und als Talendriel sich näherte roch er den vertrauten Geruch von missglückten Experimenten und Schmiedekünstlern. Un tatsächlich, als er durch das Tor schritt fand er sich auf einem gepflasterten Platz wieder. Vor ihm war ein riesiges Schloss in den Fels eingelassen das nun imposant hervorragte. Es besaß drei Eingänge und eine Galerie an der Vorderseite, welche die drei Eingänge miteinander verband. In der Galerie konnte Talendriel Händler sehen, die mit wasserempflichen Waren wie zum Beispiel Fellen oder seltenen Hölzern handelten. An den Zeichen der Eingänge erkannte er, dass der Eingang rechts zu dem Militärbüro führte, der mittlere zu Verwaltungsorganen und der linke zu Werkstätten und der „Akademie der Ebenen“.

Über den Platz verteilt waren verschiedene Überdachungen mit Kupeln und gestützt von 6 Säulen unter der jeweils 3 Händler Platz fanden. Talendriel bestaunte die Schmiedekunst und kaufte sich einen BrustHarnisch und Beinplatten aus schwarzem Orialcum. Einem sehr seltenen und sehr robusten Material, das allerdings sehr teuer war und somit war beinahe schon der ganze Geldbeutel leer, den er von Uhriel gesehen hatte.

Ich wollte hier über dies oder das schreiben. Unter anderem über mein Hobby (Gaming), da ich beruflich öfter unterwegs bin wollte ich auch das ein oder andere Hotelreview hier posten. Hauptsächlich soll es hier aber um meinen Auszug bei der Familie und das Fuß fassen in einer von Deutschlands teuersten Städten.