Neuer Ort, Alter Geruch

Zu Ägypten könnte ich noch stundenlang berichten. Die Kurzfassung: Diese Kultisten wollten doch wirklich Echnaton zurück auf diese Welt bringen. Doch mit vereinten Kräften konnten wir dies verhindern…. Oder zumindest heraus zögern.
Wir hatten sogar noch Zeit eine Sightseeingtour in den Höllendimensionen zu machen. Allerdings weniger Sight-seeing und mehr Ass-saving. Wicker war nämlich schon wieder in Schwierigkeiten geraten und wir mussten ihm mal wieder den Allerwertesten retten. Zusammen mit Nozomi, Drakia und Xarvar ist uns das auch geglückt. Allerdings habei ch das Gefühl, dass die Höllenbereiche, die wir betreten immer tiefer liegen. Zumindest die Umwelt wird immer lebensunfreundlicher und die Dämonen immer Stärker. Aber die Kamera funktioniert noch problemlos.

Und danach war sogar noch Zeit für ein Durchschnaufen am Lagerfeuer. Ich weiß nicht wann ich das letzte mal so zur Ruhe gekommen bin.

Allerdings hatte ich einen komischen Traum in der Nacht. Das Verrückte: Am nächsten morgen lagen 2 Fotos auf meinem Tisch.

Leider klingelte das Handy am nächsten Morgen viel zu früh und viel zu laut. Mein Gott bin ich urlaubsreif, aber scheinbar gibts das nicht in dem Tätigkeitsbereich. 60h Schichten sind ja auch ganz normal.

Jemand meinte wohl dass im Internetcafe hier in Seoul ein ehemaliger eSportprofi sitzt der Kontakte zu Orochi haben sollte.
Mehr kann ich hier über die nicht ausreichend verschlüsselten Kanäle nicht schreiben. Ausser das die Spur mich nach Transylvannien geführt hat. EUROPA. Ich bin zwar nun schon eine Weile dort. Um genau zu sein eine Knappe Woche, aber fassen kann ich es irgendwie immer noch nicht. Vor ein paar Monaten war Südkorea für mich noch unerreichbar. Seitdem war ich in den USA in Afrika und in Europa. Wäre es nicht immer mit Lebensgefahr verbunden wären, wäre das echt ein verdammt geniales Leben. Allerdings…. Anders könnte ich das glaube ich gar nicht. Dadurch dass man dauernd erwarten muss, dass einen etwas anspringt, ist man dauernd angespannt und ich habe dadurch keine Zeit Gedanken nach zuhängen. Was bei mir glaube ich ganz gut ist. Ich scheine auch auf zu blühen. Dadurch dass ich immer 100% geben muss und immer am Limit zu sein, fühle ich mich gut ausgelastet.

Mein erster Eindruck von Transylvannien war ja, dass es nicht viel anders als Kingsmouth zu sein scheint. Immerhin hing schon wieder dieser Geruch von Verwesung in der Luft. Allerdings wurde schnell klar, dass hier Schlimmeres als „normale“ Zombies rumlaufen. Strigoi. So nennen sie die Rumänen. Vampyre. Blutsauger. Ich selbst hatte mal als Kuei Jin von ihnen gelesen. Jetzt stand ich ihnen gegenüber. Zum Glück größtenteils wieder in meiner Lieblingszusammensetzung Drakia, Xarvar und Ich. Langsam habe ich das Gefühl, dass wir schon sehr gut aufeinander abgestimmt sind.

Allerdings haben wir uns seit 2 Tagen aus den Augen verloren und ich kam zu einem Trailerpark mit Strigoijägern. Und dort in der Nähe ist auch eine Anbindung in die hohle Welt.

Mir gefällt Rumänien ja sehr gut. Ich glaube ich werde dort nochmal zum Urlaub zurückkehren wenn das alles vorbei ist. Mein persönlicher Favorit bis jetzt:

Die Ruinen einer alten Stadt. Dort sind zwar Schreckgespenster unterwegs, aber ich finde die Athmosphäre dort einfach unbezahlbar. Aber seht doch selbst.

Ich bin momentan im Trailerpark untergekrochen und werde mich dort erstmal ausruhen. Over and out.

Chargeschichte: Ägypten

Anmerkung der Redaktion: Ich hatte spontan Lust meinen ersten Tag (3 1/2 echte Stunden) in Ägypten festhalten. Das ganze ist aus der Sicht meines Charakters geschrieben. Da die erste Ladung an Screenshots von TSW gegessen worden ist, sind sämtliche Screenshots nachgestellt.

Ich hatte mich schon auf Ägypten gefreut als ich in den blue Mountains aufgeschnappt habe, dass es dort auch okkulte Probleme gibt. Solomon Island hatte die Hilfe zwar nötig und ohne die Note an „kontrolliertem Chaos“ – wie es die Drachen nennen – hätte Beaumont, der von einer mythischen Klinge kontrolliert wurde, wohl nicht nur SOlomon Island sondern den ganzen Globus zerlegt.

Ich war jedenfalls sehr froh als ich aus dem Silent Hill Szenario nach Seoul zurück beordert worden war und dort von der Stimme zu einem Polizeirevier in der Nähe geschickt wurde. Über dass, was dort passiert ist möchte ich allerdings nur eins sagen: Warum zur Hölle Irrenhäuser?“ Apropos Hölle: Ich hoffe, dass dieses Höllentor an der stürmischen Küste das Einzige war, das sich öffnete. Den Schwefelgestank bekommt man ja nirgends mehr raus.

In diesem Irrenhaus hatte ich eine Tafel gefunden, welche der Professor dem ägyptischen Raum zugeordnet hat und somit begab ich mich am nächsten Morgen gleich nach Ägypten. Durch Agartha natürlich. Die Zeit für den Flug hatte ich ja zum schlafen genutzt. Zumal in der Gegend eh kein Flieger mehr geht.

Das Agarthaportal befand sich in einer Art archäologischen Ausgrabung. Hätte nicht gedacht, dass sowas wirklich mal einen Nutzen hat. Archäologie meine ich. Aber hätten sie nicht gegraben, wer weiß wo ich dann rausgekommen wäre. Unter 5 Metern Sand verschüttet?

Oben angekommen wurde ich direkt von Sonnenschein, Hitze und dem dortigen Volk, den Marya in Empfang genommen. Genauer gesagt von einer.
Was ich auch nie gedacht hätte: Das Klima in der Wüste tat verdammt gut, ich weiß nicht genau wie lange ich in Solomon Island war, aber dort gab es definitiv zu wenig Sonne. Ein Sonnenmensch war ich zwar nie, aber das tat trotzdem mal wieder gut.

Diese Marya erzählte irgendetwas von einem Kult und drückte mir gleich mal die Aufgabe aufs Auge, Vorräte zu sammeln, 4 Leute zu suchen und den Kult zu dezimieren.

Drei Schritte weiter hatte ich auch einen Grund sauer auf den Kult zu sein. Der wollte nämlich nicht reden, die Anhänger rennen direkt mal mit gezogenen Schwertern auf einen zu.
Scheinbar war die Rebellion in Ägypten gegen die Regierung nur ein Deckmantel. Das Gaia hier mindestens genauso gestört wurde in ihrem Gleichgewicht. Wie weit sie gestört wurde. Nochmal ein paar Meter weiter klärte sich dann auch, dass diese Kultisten einen komischen Deckogeschmack haben. Ich mein… C’mon Brennende Menschen an nem Pflock? Das ist nicht nur eklig sondern auch sowas von abgedroschen.

Als ich dann in die Stadt al-Merayah kam fühlte ich mich eher wie im Irak. Brennde Autoreifen, Schüsse und Scharfe Bomben soweit das Auge reicht.

Letztere entschärfte ich, da die Maryas genug damit zu tun hatten ihren Krieg gegen die Marya zu führen. Was mich bei dem Einfall geritten hat weiß ich allerdings auch noch nicht.

Im Stadtzentrum angekommen mietete ich mir zuerst eine Nische im „Giza“. Dort traf ich auch einge schräge Personen. Da wäre zum einen eine Agentin des Aton der das Wasser bis zum Halse steht und die mit uns kooperiert und mir Informationen über ein Ritual der Jünger des Aton zuschob, welches ich auch gleich unterbrach.

Die Verräter gibt es allerdings auch auf der Seite der Marya. Die Besitzerin des Giza bat mich einige davon aufzudecken. Einer davon sorgte für eine Regelrechte Schnitzeljagd und Agentenaktion mit schleichen und Sprengfallen umgehen.
Ich weiß zwar nicht ob ich ihr trauen kann, aber hier scheint es mir noch am Sichersten. Zumal sie das hereinbrechen der geheimen Welt sehr locker nimmt und meinte, dass Videospiele und Kinofilme sie weit genug abgehärtet hätte, dass es sie nicht weiter stört wenn Atons Jünger vorm Stadttor Randale machen.

Achso, die Abgesandte des Rats habe ich auch gefunden. Ehrlich gesagt überraschte sie mich. Ich hatte eine Autorität erwartet. Sie wiederum war ganz locker. Und meinte, dass der Rat von innen heraus unterwandert worden wäre.

Zum Abschluss des Tages bin ich noch einem Hinweis von der Besitzerin des Giza nachgegangen. Dieser führte mich zu einer Dattelplantage. Und ich traute meinen Augen nicht. Die Kultisten reicherten die Datteln mit Schmutz an. Zum Glück konnte ich es immerhin verzögern indem ich die aktuelle Ernte sowie 3 LKWs zerstörte.

Und mal so unter uns. Die Insekten in Ägypten haben auch leichte ÜBergröße. Ich sollte Drakia mal ein paar Proben besorgen. Vielleicht bekommt sie den Grund des Wachstums raus.

Aber Ägypten bietet auch super schöne Aussichten. Die meisten Dächer sind begehbar und OH MY GOD. I Love this sight.

Alles in allem ein doch sehr chaotischer Anfang in Ägypten, aber durchaus sehr effektiv. Ich muss mich definitiv dahinter klemmen, wo diese Kultisten überall sind.

Als könnten alte Götter plötzlich macht ergreifen. Tze Tze Tze.