Was so lange ist das schon her?

Servus zusammen und frohe Ostern zusammen,

Genau dieser Titel ging mir gerade voll Schreck durch den Kopf als ich gesehen habe, dass das letzte Update schon im Januar gemacht wurde…. Ich würde ja wieder schreiben, dass ich Besserung gelobe, allerdings glaubt mir das wahrscheinlich sowieso keiner mehr. Also was solls. Der wöchentliche Turnus an Updates werde ich wahrscheinlich nicht halten können.
Aber was hat sich getan? Eigentlich nicht viel… oder doch eine ganze Menge? Bin mir da ehrlich gesagt gar nicht so sicher.

Thema Fitnessstudio: Ich würde so gerne öfters, habe allerdings allein starke Motivationsprobleme ala „Ja, das kannst doch morgen noch machen“ „Wie jetzt noch ins Fitnessstudio? Du musst doch in 4h schon auf Arbeit sein“ usw usw… Man kennt ja die leeren Phrasen. Problem ist nur: Sie bewirken alle das gleiche, nämlich das ich nur 1-2 Mal pro Woche zum Trainieren komme… Will aber eigentlich eher hin zum 3-4 Mal… Mal schauen ob ich das noch hinbekomme. Mein Ansatz war ja eher, dass ich mich dieses mal nicht wie letztes mal Übernehme. Das ging ja mal nach hinten los 😀

Außerdem wollte ich im Februar eigentlich ein Blogpost veröffentlich zu „ehren“ meinem einjährigen Bestehen als Fachkraft für Verkehrsservice/Kaufmann für Verkehrsservice. YAY. Champagner. Sektkorken die knallen. 😀 Ne, mal ernsthaft. Fühlt sich eigentlich nicht anders an als im zweiten Lehrjahr. Ausser das die Arbeitszeiten entspannter sind und mir das Aufgabengebiet besser gefällt. Das könnte aber auch am konzerninternen Wechsel der Unternehmen von DB Station & Service AG zur DB Fernverkehr AG liegen. Super geiles Arbeiten im Zug. Klar hat man manchmal Kollegen bei denen man aneckt oder die bei dir anecken. Und klar sind nicht alle Reisende super drauf. Manche meckern auch. Allerdings kann ich es denen nicht übel nehmen, denn fast alle „Meckeraktionen“ sind begründet und für mich nachvollziehbar. Dann gibt es noch die, die Meckern, weil der Zug 5 Minuten zu spät ist. Oder weil in einem komplett leeren Zug frühs um 4 der Sitzplatz, den sie reserviert haben nicht angezeit wird und da eine Person sitzt…. Und das ist für mich nicht nachvollziehbar. Gerade frühs um 4 wäre mir da meine Nerven viel zu schade und ich würde mich im komplett leeren Wagen eben wo anders hinsetzen. Aber ne, manche machen deswegen ein Fass auf. Naja, solche Menschen gibts eben. Allerdings ist das ein verschwindend geringer Anteil von so knapp 5-10%. Dann gibts die breite Masse die halt im Zug ist und von A nach B will. Und dann gibts noch die 10-15% die man am Liebsten mitnehmen wollen würde weil sie so genial drauf sind oder einfach im richtigen Moment den richtigen Spruch auf den Lippen haben. Und wegen diesen ca 15% komme ich jeden Tag aufs neue gerne auf Arbeit und stehe zu jeder möglichen Tages und Nachtzeit mit einem Grinsen und dem Standardtext „Einen schönen guten Morgen/Tag/Abend, ihre Fahrscheine hätte ich einmal gerne gesehen“. Und das auch mal 10-13h 6 Tage die Woche. Und im Sommer auch in der Kunstfaserklamotte von Uniform bei 40°C Innentemperatur. Oder bei lange verspäteten Zügen. Denn, eines darf man als Fahrgast nicht aus den Augen lassen – und zum Glück tun das auch die wenigstens – für das Zugpersonal ist jede Unannehmlichkeit für sie als Reisender auch genauso unannehmlich. Vielleicht sogar noch mehr. Vielleicht können sie dann in Frankfurt Main HBF aus dem 40 Minuten verspäteten ICE aussteigen und mit dem Auto nach Hause fahren. Dem Zugpersonal wurde aber nach 5h Arbeit vielleicht die Pause von Frankfurt nach Düsseldorf gelegt da er in Frankfurt nun nur noch 10 Minuten Zeit hat zum Umsteigen.
Aber wie gesagt: Ich mache das gerne. Ich leiste gerne Service am Limit im Rahmen meiner Möglichkeiten. Für Sie als Fahrgast. Und das schon mittlerweile mehr als ein Jahr und hoffentlich noch viele weitere Jahre. Ich würde mich freuen Sie das nächste mal an Bord meiner Wagen begrüßen zu dürfen 😉

Apropos Leben am Limit. Es ist Ostern und ich habe mich mal wieder auf die Pilgerreise von München nach Weikersheim begeben. Pilgerreise aber nur deshalb, weil ich so etwas nur knapp 2-4 Mal im Jahr mache. Alles andere ist ein ganz normales “ Am Münchner HBF in den IC steigen – In Crailsheim auf den RE umsteigen“. Das ich diese Famillientreffen nie besonders mag, das sollten die meisten Wissen die regelmäßig hier mitlesen oder von Twitter hier zum lesen gekommen sind.

Seitdem ich in einer relativ leisen Umgebung arbeite und allein wohne weiß ich auch was mich stört. Die Familie ist nämlich körperlich äußerst stressig… Zum Einen ist da diese permanente Lautstärke. Die kommt wohl daher, dass man in meiner Familie nicht normal reden kann… nein nein nein das geht nicht. Man muss sich hier permanent anschreien. Das führt dazu, dass ich dann noch mindestens 12h danach ein summen auf dem Ohr habe ähnlich dem nach einem Rockkonzert. Ihr denkt ich übertreibe? Ich wünschte es wäre so. Das war aber noch nicht alles. Entweder man bekommt dann vom anschreien eine wunde Kehle oder man schweigt einfach die halbe Zeit über (so wie ich das mache) da Schweigen mir noch die beste Möglichkeit erscheint.
Damit hätten wir Kehle und Ohren als Stressfraktur ausgemacht und abgehakt. Aber ist das wirklich schon alles? Nein, da fehlt dann nämlich noch die Magen und Darm Gegend.

Der Stressfaktor ist mir nämlich wirklich erst aufgefallen, als ich allein gewohnt habe und mein Magen und Darm sich umgestellt haben auf die Essenzufuhr „Essen wenn du hungrig bist und auf was du Lust hast“. Das hat auch zu Folge das ich manchmal um 6 Aufgesatanden bin, dann um 7:30 gefrühstückt habe (Rührei und Speck gehört zum Frühstück mittlerweile dazu. Generell ist das Frühstück bei mir mittlerweile mehr herzhaft als süß geworden), dann gings manchmal schon um 11:30-12:30 dass ich eine relativ große Portion an Mittagessen gekocht habe aber immer nur über den Tag verteilt und stellenweiße bis 23:45 noch kleine Portionen davon gegessen habe. Alles immer relativ fettfrei und so gut wie ungewürzt.

Hier isst du um 8:00-9:00 Frühstück und zwar ohne Rührei und Speck dafür mit tonnenweiße Zucker. Dann gibt um 12:00 Uhr mittag wo du dich richtig satt essen musst damit das mindestens bis 17:00 oder 18:00 langt. Den Mittagskuchen lasse ich nämlich ausfallen. Viel zu viel Zucker… Um 17:00 gibts dann nochmal „Vesper“. Also brot, Wurst, Käse… Manchmal zumindest. Also so das was ich gerne 14:00-16:00 hätte statt des kuchens 😀

Und dann muss das Essen, was in viel zu großen Mengen VIEL zu stoßweise kommt viel zu lang halten. zwischen 17:00 Uhr und 9 Uhr gibts dann nämlich nichtsmehr. Manchmal auch zwischen 13:00 Uhr und 9:00 Uhr. Was stress für meinen Magen bedeutet. Egal… Machen wir das Beste drauß.. Achso, grade mal Rücksprache mit der „Chefköchin“ gehalten… Gibt ernsthaft wieder Lamm zu Ostern… haben ja nur schon letzte Ostern 25% gemeckert deswegen. Lustigerweiße: Gewisse Familienmitglieder wissen das und haben „Sondernwünsche“ geäußert die sie erfüllt bekommen. Für mich gibts jetzt „nur“ Beilagen. Ich finde für meinen Teil allein schon den Geruch von Lamm eine absolute Zumutung. Der einzige Grund, warum ich vorher nicht nachgefragt habe war, weil sich letztes Jahr an KEIN traditionelles Essen gehalten wurde. Habe ich übrigens sehr begrüßt.

Nagut wie dem auch sei. Ich wollte eigentlich noch ein bisschen zur aktuellen politischen Lage posten… Aber eigentlich würde ich dem doch ganz gerne einen extra Post widmen… nu denn. bis später 😉

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