TSW Chargeschichte: Hinterhoftreffen

Ayumu wurde seiner Meinung nach viel zu früh von den ersten Sonnenstrahlen geweckt. Er hatte erfahren das er von den Drachen zum Kalvera Kartell gelotst wurde und hatte dort vom Zeremonienmeister endlich Antworten bekommen. So wusste er nun, dass die Drachen eine von 3 dominierenden Geheimgesellschaften ist, aber sich immer wieder neu formiert und die derzeitige Form noch nicht lange existiert. Ihm wurde auch gesagt das diese “Vision” ein Flashback war. Dadurch wurde ihm gezeigt, dass er dieses besondere Etwas in sich hatte. Auch wurde seine Vermutung bestätigt, dass es sich dabei um Tokyo handelte. Er erlebte den angeblichen Bombenanschlag auf das Hauptquratier der Orochi Group. Bevor Ayumu ging hatte er eine Adresse bekommen, die nicht weit von ihm entfernt zu sein scheint und eine Art Übungsraum beheimaten soll.
Diesen wollte er sich einmal näher anschauen und verließ die Wohnung.

Wenig später stand Ayumu dann vor einem roten Torbogen welcher von 2 Wachen flankiert wurde. Beide hatten eine Art grüne Uniform an mit einem Symbol darauf. Laut Google Maps war die gesuchte Adresse allerdings hinter diesem Torbogen.
Naja, Frechheit siegt bekanntlich. Und mehr als den Durchgang versperren werden sie wohl auch nicht. Oder etwa doch?
Kurzerhand durchschritt er also den Bogen und wurde von den beiden Wachen nur kurz gemustert. Ayumu bog um eine Ecke der Gasse und fand sich auf einem Innenhof wieder. In der Mitte des Innenhofes stand ein relativ kleiner Baum und die Begrenzung waren 3 große, allerdings traditionell asiatische Gebäude. Ayumu bemerkte auch die 2 Gestalten, die am Baum standen. Sie hatten beide grüne Mönchskutten an, was ja nichts schlechtes oder auffälliges ist, allerdings waren ihre Münder mit schwarzen Fäden durchzogen.
Was zum? Erinnert mich an dieses Bild aus Silent Hill, das mir ein Klassenkamerad damals in Tokyo zeigte. Bin ich hier direkt in eine Horrorshow gekommen?
Die zwei Mönche musterten ihn und zeigten auf die Tür eines der Gebäude und Ayumu schaute sich diese daraufhin an. Neben der Tür stand Dojang und auf seinem Zettel stand dies ebenfalls und so trat er ein. Er fand sich in einem Hölzernen großen Raum wieder der in an die japanische Baukunst in seinem Dorf erinnerte. In der Mitte lag Kies aus und am Ende der Halle waren Dummies aufgestellt und an der Seite standen diverse Schusswaffen und Munition. Vor dem Kiesbett saß ein – der ersten Einschätzung nach – Kriegermönch. Ayumu schritt weiter in die Halle und sah sich weiter um.
“Mein Name ist Dae-Su. Ich unterrichte die, die hierher kommen, denn sie sind lernbereit. Ich unterrichte sie in der Kunst des Weges. Aus Chaos resultiert Ordnung. Sie sind ein Drache. Einer von vielen Regentropfen am Beginn einer Flut, die das Übel, das über diesem Land liegt tilgt. Aus Ruhe herraus kommt eine große Macht, Macht die wir zur Veränderung und zum überleben dieser dunklen Tage brauchen. Aber nun Schaue dich um. Du hast hier alle Waffentypen und alle warten darauf, das du dich für die entscheidest, die dir am liebsten ist”
Dae-Su mustert ihn.
“Aber über Schwerter scheinst du ja schon das meiste zu wissen. Allerdings sehe ich dem kleinen Regentropfen an, dass er noch nicht weiß, wie er mit seinem Anima umzugehen hat. Hier nimm dies und probiere es mal an einer der Puppen aus.” Dae Su gab Ayumu ein altes Schild und Ayumu stellte sich damit vor eine der Puppen. Er merkte, wie etwas in ihm in das Schild floss und sich in seiner Faust sammelte. Er lies der Energie freien Lauf und verpasste der Puppe eine schnelle Schlagfolge.
Das ist ja interessant. Mit diesem Schild scheint man die Energie, die sich sonst ungeplant entlädt wirklich bündeln zu können. Zumindestens dürfte das die Erklärung für diese grünliche Entladung sein und für die Tatsache, das meine Schläge ordentlich was an Wums dazubekommen haben.
Ayumu hängte sich das Schild auf den Rücken und trainierte so noch eine Weile.
“Das soll für heute genügen. Der Drachenkopf will dich sehen. Gehe einfach raus und dann Rechts. “
Ayumu verbeugte sich und verließ das Dojang.

Wenig später stand er in einem anderen traditionell asiatischem Raum aus dunklem Holz das nur spärlich durch Kerzen und Laternen ausgeleuchtet wurde.
“Entschuldige die harte Behandlung, aber zeit ist knapp und wir können uns den Luxus der Samthandschuhe nicht leisten.” Eine schlanke Frau trat aus dem Schatten. Neben ihr saß ein kleines Kind. “Sie sind jetzt teil eines großen Ganzen. Den Drachen. Jeder hier ist das. Der Kopf” Sie deutete auf das Kind. “Der Mund” Sie deutete auf sich “und die Klauen, das Feuer” Sie deutete auf Ayumu. “Unsere Rivalen im Rat von Venedig – Die Templer und Illuminaten – streiten sich darum, wer die Geheimnisse von Kingsmouth als erster aufdeckt. Aber ihnen fehlt der Flügelschlag eines Schmetterlings. Und den werden Sie – unser neuer Rekrut – übernehmen und ihren Nutzen für uns unter Beweiß stellen.” Das Kind machte eine Handbewegung “Und jetzt gehen sie. Nehmen sie einen Privatjet oder ein Fahrrad”
Die Unterhaltung war gelaufen und so verließ Ayumu ohne ein Wort zu sagen mit einer Verbeugung den Raum.

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