[TSW Chargeschichte] Zusammenkunft

Ayumu schaute aus dem Bus hinaus auf die im Dauerregen liegende Küste Japans. Er war auf dem Weg nach Kinasan Island, weil er endlich das komische Tütchen loswerden wollte, das im die mysteriöse Frau in den Briefkasten geworfen hat.
Der Bus fuhr um die letzte Kurve und wiederwillig stieg Ayumu aus.
Warum regnet es eigentlich ausgerechnet heute? Die letzten 3 Wochen war doch auch strahlender Sonnenschein. Also, wie komme ich jetzt über die Meerenge?
Auf der Suche nach einer Möglichkeit auf die Insel zu kommen lief er den Strand entlang und wurde sogar fündig.
Wer lässt denn bitte hier ein Motorboot einfach so rumliegen? Naja, kommt mir ja gerade gelegen.
Ayumu lies das Boot zu Wasser und stieg leicht unbeholfen ein. Er hatte immer genug Abstand zum Wasser und war zum ersten Mal auf einem Schiff selbst am Steuer.
Allerdings entpuppte er sich als kleines Naturtalent und so war Ayumu bereits nach kurzer Zeit auf Kinasan angekommen.
So weit so gut. Jetzt gilt es ja nur noch einen Einsiedler zu finden. Das müsste doch machbar sein.
Er zog also – immer dem Gefühl nach – los und streifte durch die Vegetation die Größtenteils aus ihm unbekannten Bäumen und Sträucher bestand, aber stellenweise wirklich böse Dornen hatte. Dafür störte ihn der Regen immer weniger.
Nach etlichen Kratzer und nachdem seine Kleidung gefühlte 20 Kilo schwerer war hörte er endlich das Knistern eines Feuers.
Na endlich, wurde ja auch mal Zeit.
Ayumu trat auf eine Art Lichtung und ein älterer Mann begrüßte ihn mit einer tiefen Verbeugung.
„Ich habe euch erwartet Takai Matsuki. Aber kommt doch erst einmal herein.“
Leicht misstrauisch folgt Ayumu ihm in seine kleine Hütte.
„Ich kann verstehen, wenn ihr verwirrt seid, aber ihr werdet bald verstehen. Aber wo sind meine Manieren. Hier habt ihr ein paar trockene Kleider. Ich hole euch so lange einen heißen Tee.“, sprach er freundlich, reichte dabei Ayumu die trockene Kleidung und ging in ein Nebenzimmer.

Ayumu zog sich solange um. Die Kleider fühlten sich nicht billig an. Im Gegenteil sie waren ganz leicht und flauschig, aber trotzdem angenehm warm. Nach und nach merkte er, wie er immer müder wurde und suchte einen Platz um sich hinzusetzen. Er sah einen Sessel auf der anderen Seite und sah einen Kamin, der ihm vorher gar nicht aufgefallen war. Er schaffte es gerade noch auf den Sessel zu kommen und dann übermannte ihn die plötzliche Müdigkeit.

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