[TSW Chargeschichte] Erstes Treffen

Ayumu saß – wie so oft – auf einer der steinigen Klippen und ließ sein Blick über das japanische Meer streifen. Er mochte die Seeluft und die steife Brise die über die Klippe blies und die Nadelbäume zum knarren brachte. Er träumte von den fernen Ländern die auf der anderen Seite des Meeres lagen. Von China und von Korea.
Er dachte an einen Satz den eine seiner Lehrer zu ihm sagte: „Du bist doch nur ein Träumer. Sogar der Größte an den ich mich erinnern kann.“
Vielleicht bin ich nur ein Träumer, sagte sich Ayumu, aber wie sagte mir mein Vater früher einmal? „Träume sind der Anfang der Realität, man muss sie nur umsetzten.“
In diesem Moment fasste er einen Entschluss. Er wollte unbedingt die Welt bereisen. Aber dazu musste er noch viele Aufträge abschließen und es war als „Unternehmer“ in einer Stadt wie dieser nicht leicht an Arbeit zu kommen. Ayumu ließ wieder den Blick über das Meer schweifen und atmete diesmal bewusst und tief die salzige Luft. Er glaubte sogar am Horizont Korea sehen zu können.
WAS? Ayumu schreckte herum. Was war das denn? Ich habe doch gerade ganz deutlich eine Hand auf meiner Schulter gespürt. Werde ich langsam doch verrückt?
Gerade in diesem Moment sah er einen Schatten in den Büschen.
„HEY!“ Was soll das denn für ein schlechter Witz sein?
Er rannte durch das Gebüsch dem vor sich huschenden Schatten hinterher ohne eine Person erkennen zu können.

Ayumu vergaß vollkommen die Zeit und als er sich auf einer Lichtung wiederfand tauchte die untergehende Sonne die Szenerie bereits in ein schimmerndes Orange was ihn wieder an jenes Ereignis in Shinjuku erinnerte.
Allerdings war jetzt nicht die Zeit in Gedanken zu versinken, denn vor ihm trat eine mysteriöse Frau aus den Schatten. Sie war schlank, vielleicht 1,70m groß, hatte mahagoniefarbenes Haar, das sanft ihre schönen und feinen Gesichtszügen schmeichelt und ihre dunkelbraunen Augen perfekt zur Geltung brachten. Sie bewegte sich katzengleich auf Ayumu zu. Dieser tastete unauffällig in seinen Ärmel.
Verdammt, ich sollte zu Mindestens meine Messer immer mitnehmen!
„Du bist Takai Matsuki richtig?“, fragte die Fremde mit einer anmutigen, aber auch kalten Stimme.
„Ich binde meinen Namen nicht jedem auf die Nase. Schon garnicht wenn ich nicht weiß, was dieser Jemand von mir will.“ Antwortete er trocken.
Etwas leuchtete in den Augen der Fremden auf.
„Du gefällst mir, ich habe ein paar gut bezahlte Aufträge“
Ayumu wurde nachdenklich.
Hat sie mich etwa belauscht?!? Wer ist diese Frau
„Was denkst du denn so lange? Anscheinend hast du genug Geld. Na dann suche ich mir eben
jemand anderen.“ Bei diesen Worten drehte sie sich schon um und wollte gehen.
Vielleicht ist es ja genug um die Welt zu entdecken?
„Nein warte, ich brauche das Geld…. Was willst du von mir?“

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