[TSW Chargeschichte] Einführung: Takai ‚Ayumu‘ Matsuki

Vorneweg sei gesagt, dass diese Geschichte eine Einführung in meinen The Secret World Charakter im Gildenforum werden sollte und auch geworden ist. Hier geht es also nicht um mich sondern um Takai Matsuki mit dem Spitznamen Ayumu, was auf deutsch soviel bedeutet wie „Der, der in den Träumen wandelt“.
Ayumu wurde am 20.Juli 1993 im Jahr des Hahns in einem kleinen Dorf bei Tokio in Japan geboren.

Dieser Text wurde am 25.04.12 in der ersten Fassung veröffentlicht.

Wie groß ist deine Familie und verstehst du dich eigentlich gut mit allen?

Meine Familie ist relativ klein. Zu Mindestens den Teil, den ich kenne. Das wäre zum einen mein Vater Kaito Matsuki mit dem ich mich als kleines Kind immer gut verstanden habe. Allerdings ist meine Mutter mit mir zusammen aus meinem Heimatort nach Shinjuku gezogen. Das bringt mich zum 2. Familienmitglied Hanola Matsuki. Mit ihr gab es die normalen Pubertätsstreitigkeiten, aber sie sorgte gut für mich und war immer für mich da. Bei ihr fühlte ich mich geborgen. Auch wenn sie viele meiner Anomalien nicht verstand. Aber das tat ja niemand. Nicht einmal ich tue es.
Meine Schwester Sakura Matsuki war die dritte im Bunde. Sie blieb bei meinem Vater.
Ansonsten würde ich sagen war es eine normale Geschwisterbeziehung.Wir spielten oft zusammen Fangen oder verstecken. Aber wir konnten uns auch ganzschön zanken, das war allerdings nie sonderlich schlimm. Bis zu jenem Tag. Bis zu jenem Tag. Aber dazu später mehr.

Wie hast du deine Kindheit und Jugend erlebt und gab es etwas, das dich besonders geprägt hat?

Meine Kindheit war relativ durchschnittlich. Ich war oft auf den nahegelegenen Bergen oder im Wald und habe die Gegend erkundet und genossen. Alles in allem war ich aber sehr zurückgezogen gegenüber anderen. Allerdings war ich sehr hilfsbereit und freundlich. Jedoch faszinierten mich Tiere mehr als Menschen.
Besonders geprägt hat mich erst die Zeit nach dem Umzug nach Tokyo.
Ich kam in die Pubertät und alles veränderte sich. Nicht nur das, was sich normalerweise verändert. Auch bemerkte ich, dass ich von Feuer stark angezogen wurde. Ich ertappte mich oft dabei wie ich Stundenlang vor einer Kerzenflamme saß und sie beobachtete. Das Züngeln der Flamme und die wechselnden Orangetöne strahlten eine Faszination auf mich aus. Später zeigte sich, dass ich eine Gabe habe. Aber darauf möchte ich jetzt nicht eingehen. Nicht in diesem Interview.

Bist du oft umgezogen und wie wohnst du momentan?

Zweimal. Einmal zusammen mit meiner Mutter. Damals sind wir aus unserem Heimatdorf nach Tokyo gezogen weil wir uns dort bessere Lebensumstände erhofften. Allerdings haben wir nur unseren Hof gegen eine kleine 40 m² Wohnung in einem der Wohnblocks in Shinjuku getauscht. Ob man dies nun als Verbesserung ansehen kann weiß ich nicht. Allerdings hatte ich viel bessere Zukunftschancen. Und alles war in erreichbarer Nähe durch die Ubahn. Anfangs habe ich das auch noch geglaubt. Ich war gut in den Schulen. Allerdings ließen diese Leistungen ab meinem 13. Geburtstag schlagartig nach. Meine Mutter machte sich Sorgen um mich und ging mit mir zu verschiedenen Neurologen und Psychklempnern. Ich hasste sie, denn sie halfen mir nicht, sondern pumpten mich nur mit Chemikalien zu.
Mein zweiter „Umzug“ war mehr eine Flucht nach dem schon öfters erwähnten Zwischenfall. Ich schlug mich mehrere Monate durch Japan und war mal hier und mal da zu Gast. Letzendlich wurde ich in Nagato wieder sesshaft.

Bist du eher der gesellige Typ und ziehst oft um die Häuser, oder willst du einfach nur deine Ruhe?

Ich habe lieber meine Ruhe, aber gehe auch gerne mit Freunden oder auch allein in Bars oder Clubs. Vorausgesetzt das nötige Kleingeld ist vorhanden.
Ich brauche allerdings viel Zeit für mich. Meistens zieht es mich dazu in die Vorstadtgegenden, in die Natur oder auf einen hohen Punkt um das Menschengewimmel mit Abstand von oben zu beobachten.

Wie steht es mit dem Liebesleben. Bist du in einer Beziehung?

Nein, ich bin nicht in einer Beziehung. Viele der Frauen die ich kennenlernte wollten mich immer fest binden und ich benötige selbst in einer Beziehung Freiräume und Vertrauen. Vor allem weil ich manchmal einfach für ein paar Tage ohne Angabe von Gründen verschwinde und Zeit für mich benötige. Dies macht eine feste Beziehung mit mir für die meisten Frauen unvorstellbar. Allerdings bin ich derzeit auch nicht auf der Suche. Ich glaube, dass ich auch allein ganz gut klar komme.

Was magst du besonders gern bzw. ungern? Hast du Hobby’s?

Ich streife gern durch die Gassen der Stadt oder setze mich auf Dächer der Hochhäuser und beobachte die Leute oder versuche die Sterne durch den Lichtschein der Stadt zu sehen.
Ich hasse es Dinge zu tun, die ich nicht tun möchte. Das kann schon damit anfangen, in eine Kneipe zu gehen in die ich nicht möchte. Ich hasse es auch wenn ich meine Freiheit angegriffen fühle. Ich hasse es wenn mich Leute versuchen zu beeinflussen und ich hasse es, wenn ich selbst merke, dass ich nicht stark genug bin um meine Freunde oder mich selbst zu schützen.

Wie würdest du dich selbst einschätzen? Was sind so deine Stärken und Schwächen?

Ich würde mich selbst als sehr zuverlässigen und ruhigen Menschen sehen. Meine Stärken sind mein Ehrgeiz und meine Durchhaltevermögen. Wenn ich mir etwas in den Kopf setze, dann halte ich so lange durch bis ich es erreiche. Eine meiner Fähigkeiten ist es, dass ich schon immer gut Menschen gegeneinander ausspielen oder beeinflussen konnte.
Ich selbst würde das aber eher als Schwäche sehen, da ich es eigentlich lieber habe wenn Menschen so agieren, wie sie es normal tun würden.

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