Eine Kurzgeschichte und eine kleine Frage

Er saß vor dem PC. Sein schmutziges Fenster lies nur gedämpftes Licht in seine kleine Wohnung.
Aus den Boxen sang ihm Avril Lavigne den Song Nobody’s Home entgegen. Auf seinem chaotischen
Schreibtisch lagen verschiedenste Betäubungsmittel, Drogen und an der Wand standen noch 3 Havana
Club Flaschen. Er starrte auf den Monitor. ICQ und Skype schwiegen ihn an. Er hatte das Gefühl sie
Lachten ihn aus. Damals… vor ein paar Monaten… Da hatte er noch regen Kontakt mit ein paar Leuten.
Beides Mädels… Er wusste nicht warum, aber sie waren nicht mehr da und wenn, dann schrieben sie
nichtmehr zurück. Sie fehlten ihm. Damals, als sie noch das Spiel verband… World of Warcraft… Da
hatten sie noch regen Kontakt… Hatten Nächte durchgequatscht und gelacht. Ihm fehlte das.
Er dachte eigentlich, dass diese Freundschaft über das Spiel hinaus ging. Und als alle aufgehört
Hatten, er inbegriffen, wurde ihm klar, dass es doch nicht über das Spiel hinaus ging.
Er griff zu einer der Havana Club Flaschen und nahm einen Schluck.
Er wusste nicht wieso, aber wenn eine der beiden Online war, die eventuell zurückschreiben
Könnte, dann schrieb er sie auch nicht an. Er ertrug es nichtmehr… ASP-Geisterjagd… Er drehte
Die Boxen lauter und schritt zum schmutzigen Fenster. Steckte sich eine Zigarette an… John Player…
Ein Andenken an Hessen, ein verrücktes Wochenende bei einer der Beiden…
„Solange her. Träne im Meer. […]Suche ohne Plan. Schreie im Orkan. Universum leer. Träne im Meer“
Er nahm einen tiefen Zug von der Zigarette. ASP hat so oft recht mit ihren Texten, dachte er, während
er den Regentropfen zuschaute, die die Scheibe wenigstens von aussen putzten. Er ertrug es nicht länger
und ging ins Bad und wusch sich das Gesicht. Schaute in den Spiegel. Die Kippe hatte er im Klo entsorgt.
Er sah einen jungen Mann, der nicht hässlich war, aber im Selbstmitleid versank. Auch sein Bild ertrug er
nicht länger. Er schlug mit der Faust gegen den Spiegel, der prompt zerbarst. Blut rann an seinem Arm entlang
Richtung Ellenbogen und tropfte von dort ins Waschbecken…
Es war ein angenehmes Gefühl, sein eigenes Blut zu sehen.
Dieses Mal war die Wunde tiefer und es floss mehr als gewöhnlich. Panik stieg in ihm auf. Er schaffte es gerade
noch das Handtuch um die Wunde zu binden, dann verlor er das Bewusstsein.
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Sorry wenn das jetzt ein bisschen depressiver geworden ist als sonst, aber diese Gedanken mussten einmal aufgeschrieben werden,

da sie mich sonst innerlich zefressen hätten.

Was mich allerdings noch interessieren würde: Glaubt ihr an Schicksal oder Zufall? Und warum glaubt ihr das was ihr glaubt?

Ich glaube ja an Schicksal. Weil ich einfach schon zu viele komische Zufälle hatte, als das ich diese als Zufall abstempeln könnte.

Beliebtestes Beispiel: Ich schreibe über i-jemand oder beantworte mir im Geiste eine schwere Frage. Dann schreibt oder spricht mich

Entweder dieser jemand an oder Thematisiert dieses Thema, ohne es vorher zu wissen das mich das beschäftigt. Habt ihr auch sowas schon gehabt?

Bitte schreibt mit mir 😉

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